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Inland 24.06.2026, 19:32 Aktualisiert: 24.06.2026, 23:02

Faschismus-Vorwurf der Linken an CDU: Hitzige Debatte im Bundestag

Linken-Chef Pantisano warf CDU im Interview ‚faschistische Politik‘ vor.

Wichtige Fakten

  • Linken-Chef Pantisano warf CDU im Interview ‚faschistische Politik‘ vor.
  • Er entschuldigte sich später teilweise für seine Aussage.
  • CDU-Generalsekretär Linnemann nannte Aussage ‚infam und geschichtsvergessen‘.
  • Grüne und SPD kritisierten Pantisano, forderten klare Haltung zu Antisemitismus.
  • Linken-Co-Chefin Schwerdtner verteidigte Pantisano und griff CDU-Kanzler Merz an.

Debatte um Faschismus-Vorwurf

Im Bundestag kam es zu einer emotional aufgeladenen Debatte über Äußerungen des neuen Linken-Vorsitzenden Luigi Pantisano. Dieser hatte der CDU in einem Interview öffentlich eine „faschistische Politik“ vorgeworfen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann bezeichnete die Aussage als „infam, geschichtsvergessen und niederträchtig“ und warf Pantisano vor, den Schrecken des Nationalsozialismus zu verharmlosen.

Kritik von SPD und Grünen

Auch SPD-Politiker Sebastian Fiedler und Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic verurteilten die Aussagen. Mihalic forderte zudem klare Distanzierung zu antisemitischen Narrativen und der Hamas. Pantisano hatte sich zwar später für seine „verkürzte“ Aussage entschuldigt, doch dies überzeugte die Kritiker nicht.

Schwerdtner verteidigt Pantisano

Linken-Chefin Ines Schwerdtner rechtfertigte ihren Kollegen und übte ihrerseits scharfe Kritik an der Regierung und Kanzler Merz. Die Debatte eskalierte, als Schwerdtner auf Zwischenrufe der AfD reagierte. AfD-Abgeordnete verwiesen auf die SED-Vergangenheit der Linkspartei, während Pantisano selbst auf Wortmeldungen verzichtete.

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