Tödliche Kollision am LaGuardia Airport: Neue Details zur Unfallnacht
Wichtige Fakten
- • Zwei Piloten starben: Antoine Forest (30) und ein noch unbekannter Pilot.
- • 41 Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, neun bleiben dort.
- • Das Flugzeug landete sicher, kollidierte dann mit einem Feuerwehrwagen.
- • Feuerwehrwagen war zu einem Geruchsnotfall bei United Airlines unterwegs.
- • LaGuardia Airport wurde am Montagnachmittag wiedereröffnet.
Vorfall am LaGuardia Airport
Am New Yorker Flughafen LaGuardia ist ein Flugzeug der Air Canada mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert, was zur vollständigen Sperrung des Airports führte. Nach Angaben von Tagesschau, BBC und The Guardian starben der Pilot und Copilot bei dem Unfall, während 41 Personen, darunter Passagiere, Crew-Mitglieder und zwei Feuerwehrleute, verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Von diesen wurden 31 bereits entlassen, die Feuerwehrleute sind in stabiler Verfassung. Das Flugzeug, ein CRJ-900 der regionalen Partnerlinie Jazz Aviation, war mit 72 Passagieren und vier Crew-Mitgliedern an Bord aus Montreal gelandet und rammte den Feuerwehrwagen, der zu einem separaten Vorfall bei einer United-Airlines-Maschine unterwegs war.
Folgen und Reaktionen
Die US-Luftfahrtbehörde FAA verhängte ein Start- und Landeverbot für LaGuardia, das voraussichtlich bis Montag 14:00 ET (18:00 GMT) andauern wird, während die New Yorker Katastrophenschutzbehörde vor Flugausfällen, Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen warnte. Bilder zeigen das Flugzeug mit stark beschädigtem Bug, der nach oben gerichtet ist, und den Feuerwehrwagen auf der Seite liegend. Die National Transportation Safety Board (NTSB) hat eine Untersuchung eingeleitet, wobei Funkaufnahmen darauf hindeuten, dass eine Fehlkommunikation zwischen Fluglotsen und dem Fahrzeug möglicherweise zur Kollision beitrug – ein Lotse warnte per Funk: „Truck One, stop, stop, stop!“
Neue Details und Untersuchung
Die neuen Quellen liefern präzisere Informationen: Der Unfall ereignete sich um 23:40 Uhr Ortszeit am Sonntag (03:40 GMT Montag). Der getötete Pilot wurde als der 30-jährige Antoine Forest aus Québec identifiziert, der andere Pilot bleibt vorerst unbekannt. Neun der 41 ins Krankenhaus Eingelieferten befinden sich noch in Behandlung, während zwei Feuerwehrleute mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen stabil sind. Passagiere schilderten ein lautes „Boom“-Geräusch nach der Landung und Chaos im Inneren, wobei eine Flugbegleiterin durch ein Loch im Boden geschleudert wurde, aber überlebte. US-Verkehrsminister Sean Duffy betonte die Bedeutung von Sicherheitsgurten, die bei diesem Unfall Leben retteten.
Auswirkungen und politische Reaktionen
Der Flughafen, einer der verkehrsreichsten in den USA, erlebte erhebliche Störungen, mit 18 umgeleiteten Flügen und zahlreichen Ausfällen, die hunderte Flüge betreffen. Air Canada und Jazz Aviation kooperieren mit den Behörden, während die Passagiere mit langen Verzögerungen konfrontiert sind und die Verkehrslage in Queens beeinträchtigt bleibt. Politiker wie New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani und Kanadas Premierminister Mark Carney äußerten ihr Beileid und dankten den Rettungskräften. US-Präsident Donald Trump nannte den Vorfall „schrecklich“ und verwies auf die Gefahren des Flugverkehrs. Die Untersuchung prüft auch, ob Personalmangel im Kontrollturm aufgrund der Teilschließung der US-Regierung eine Rolle spielte.
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