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Frankreichs Kandidaten duelieren sich bei MEDEF: Schulden als zentrales Wahlkampfthema
Präsidentschaftswahl in Frankreich in acht Monaten.
Wichtige Fakten
- • Präsidentschaftswahl in Frankreich in acht Monaten.
- • MEDEF lud sieben Kandidaten nach Roland Garros ein.
- • Le Pen kündigt Schuldenbremse und 125 Mrd. Euro Sparplan an.
- • Mélenchon will Schulden bei EZB nicht zurückzahlen.
- • Philippe fordert längeres Arbeiten und Rentenreform.
- • Attal attackiert Le Pen verbal scharf.
Schulden als bestimmendes Thema
Beim Wahlkampfauftakt vor dem französischen Arbeitgeberverband MEDEF in Roland Garros präsentierten sich sieben aussichtsreiche Präsidentschaftskandidaten. Im Zentrum stand die Staatsverschuldung Frankreichs. Marine Le Pen überraschte mit dem Vorschlag einer verfassungsrechtlichen Schuldenbremse und einen Sparplan über 125 Milliarden Euro. Sie will den französischen Nettobeitrag an die EU deutlich senken. Linkspopulist Jean-Luc Mélenchon schlug vor, einen Teil der Schulden bei der Europäischen Zentralbank nicht zurückzuzahlen, was bei den Unternehmern Kopfschütteln erntete.Traditionelle Kandidaten setzen auf Sparen
Die gemäßigten Mitte-Rechts-Kandidaten um Édouard Philippe und Gabriel Attal setzten auf klassische Sparprogramme. Philippe verwies auf Deutschland und forderte längeres Arbeiten in der Rente. Attal griff Le Pen rhetorisch an und warf ihrer Partei Verweigerungshaltung vor. Immer wieder wurde auf den Nachbarn Deutschland verwiesen als positives Beispiel. Die Beifallslautstärke zeigte, dass wirtschaftsnahe Positionen Anklang fanden. Sozialist Glucksmann blieb blass und Grünen-Kandidatin Tondelier wurde sogar ausgebuht.Das könnte Sie auch interessieren
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