Frau aus Frankreich nach zehnjähriger Gefangenschaft in Pakistan befreit
Wichtige Fakten
- • Pakistanische Polizei befreit Französin und ihre fünf Kinder.
- • Ehemann hielt Familie seit 2014 gefangen und misshandelte sie.
- • Einer der Söhne meldete sich bei der Polizei und löste Razzia aus.
- • Familie lebte in einem engen, baufälligen Raum mit Blutergüssen.
- • Polizei identifizierte Ehemann nicht, er sei illegal in Australien gewesen.
Die Polizei in Pakistan hat einen Mann festgenommen, der seine französische Frau und ihre fünf Kinder mehr als ein Jahrzehnt lang gefangen gehalten und misshandelt haben soll. Die Frau, Sylvie Yasmina, gab an, dass ihr Ehemann sie und die Kinder seit dem Umzug von Australien nach Pakistan im Jahr 2014 „effektiv eingesperrt“ und täglich körperlich und psychisch misshandelt habe. Die Polizei entdeckte die Familie in einem engen und „extrem baufälligen Raum“ mit Blutergüssen, nachdem einer der Söhne heimlich einen Polizeibericht gemacht hatte.
Yasmina, eine Französin, und ihre Kinder wurden in ein Frauenhaus in Peshawar gebracht. Sie planen, nach Frankreich zurückzukehren. Die Behörden haben den Ehemann, einen pakistanischen Staatsbürger, nicht identifiziert. Er soll illegal in Australien gelebt haben. Das Paar heiratete 2003 und lebte bis 2014 in Australien, bevor sie nach Pakistan zogen. Yasmina erklärt, sie habe seitdem keinen Kontakt zur Außenwelt gehabt. Die Kinder, von denen drei in Pakistan geboren wurden, hatten nie Zugang zu Bildung.
Yasmina schrieb in ihrer Aussage, dass ihr Mann sie der Freiheit beraubt und die Familie täglich misshandelt habe: „Ich hatte das Gefühl, dass meine Zukunft bereits ruiniert war und die Zukunft der Kinder auch ruiniert sein würde.“
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