G7-Digitalminister einigen sich auf Kinder-Schutz im Netz
Wichtige Fakten
- • G7 einigt sich auf gemeinsame Grundsätze zum Kinderschutz im Netz.
- • Vereinbarte Maßnahmen: Altersüberprüfung und Kampf gegen illegale Inhalte.
- • Keine Einigung beim Thema KI und Energieverbrauch.
- • UN-Menschenrechtskommissar fordert Verbot von Mikro-Targeting für Kinder.
G7-Kinderschutz: Gemeinsame Grundsätze vereinbart
Die G7-Digitalminister haben sich bei einer Konferenz in Paris auf gemeinsame Grundsätze zum Schutz von Minderjährigen in Onlinediensten geeinigt. Der Schutz von Minderjährigen im Internet sei nun eine internationale Priorität, erklärte die französische Staatssekretärin für Digitales. Zu den vereinbarten Maßnahmen zählen eine verlässliche Altersüberprüfung und ein verstärkter Kampf gegen illegale Online-Inhalte.
Keine Einigung bei KI-Energie
Beim Thema Künstliche Intelligenz und deren steigender Energieverbrauch durch Rechenzentren konnte keine gemeinsame Linie gefunden werden. Frankreichs Vertreterin bezeichnete eine Abstimmung mit US-Maßnahmen als "sehr ehrgeizig". Immerhin habe man sich darauf verständigt, dass der Diskussionsbedarf anerkannt ist.
UN krittisiert Social-Media-Verbote
Unterdessen mahnte UN-Hochkommissar Volker Türk differenzierte Lösungen an: Statt pauschaler Social-Media-Verbote müsse der Kinderschutz bereits bei der Konzeption von Online-Diensten durchdacht werden. Er forderte ein Verbot des Mikro-Targetings, also der hochpersonalisierten Werbung für Kinder.
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