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International 20.02.2026, 16:49 Aktualisiert: 20.02.2026, 18:03

Goldrausch im Armenviertel: Illegales Schürfen in Südafrika

Ein Gerücht über Goldfunde löste einen Goldrausch in Gugulethu aus.

Wichtige Fakten

  • Ein Gerücht über Goldfunde löste einen Goldrausch in Gugulethu aus.
  • Die Behörden bestätigen illegalen Bergbau ohne Genehmigungen.
  • Polizei hat drei Männer festgenommen und Werkzeuge beschlagnahmt.
  • Die Schürfer stammen aus der armen lokalen Bevölkerung.
  • COSATU fordert nachhaltige Maßnahmen gegen die Armut als Ursache.

Zusammenfassung

In Gugulethu, einem Armenviertel nahe Johannesburg, Südafrika, haben Gerüchte über Goldfunde einen Goldrausch ausgelöst, bei dem Bewohner seit Tagen in einem alten Viehgehege nach Gold schürfen. Die Behörden, darunter das Bergbau-Ministerium und die Metropolregion Ekurhuleni, bestätigen, dass diese Aktivitäten illegal sind, da keine Genehmigungen vorliegen, und sprechen von "illegalem Bergbau". In Reaktion darauf hat die Polizei einen Einsatz durchgeführt, Werkzeuge beschlagnahmt und drei Männer festgenommen, mit Anklagen wegen illegalen Bergbaus.

Die meisten Schürfer stammen aus der lokalen, von Armut geprägten Umgebung, nicht aus dem Ausland, und werden laut dem Gewerkschaftsbund COSATU eher von Hunger als von Habgier angetrieben. Trotz der Polizeimaßnahmen, die auch das Schließen der Gruben und regelmäßige Kontrollen umfassen, kehrten erste Schürfer bereits in der Nacht nach dem Einsatz zurück, was auf anhaltende Hoffnungen auf bessere Lebensbedingungen hindeutet.

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