Griechenlands saisonale Feuerwehrleute protestieren für feste Verträge
Wichtige Fakten
- • Ein Viertel der 9.000 aktiven Feuerwehrleute hat nur Saisonverträge.
- • Die Regierung plant Neueinstellungen mit Altersgrenze von 30 Jahren.
- • Saisonkräfte fordern feste Anstellung und Absicherung bei Verletzungen.
- • Gewerkschaft kritisiert fehlenden Einsatz für Präventionsarbeit im Winter.
Protest vor dem Parlament
Vor dem griechischen Parlament in Athen haben mehrere Hundert saisonale Feuerwehrleute demonstriert. Sie fordern feste Arbeitsverträge statt der bisherigen Saisonverträge, die nach acht Monaten auslaufen. Der Gewerkschaftsvorsitzende Giorgos Tzelepis kritisierte, die Feuerwehrleute würden wie Zitronen ausgepresst und dann weggeworfen, wenn sie nicht mehr gebraucht würden.
Prekäre Arbeitsbedingungen
Rund ein Viertel der etwa 9.000 aktiven Feuerwehrleute in Griechenland arbeitet nur saisonal. Sie erhalten acht Monate Lohn und sind in der übrigen Zeit ohne Beschäftigung und soziale Absicherung. Verletzungsrisiken bleiben unversichert, und die psychische Belastung durch die jährliche Unsicherheit ist hoch.
Regierungspläne und Kritik
Die Regierung plant, neue Feuerwehrleute einzustellen, jedoch mit einer Altersgrenze von 30 Jahren. Dies würde erfahrene Kräfte wie den 45-jährigen Tzelepis ausschließen. Auch Vertreter der Festangestellten befürchten einen Verlust an Erfahrung. Über die Forderungen der Demonstranten wurde am Montag keine offizielle Stellungnahme abgegeben, aber die Bedeutung des Feuerwehrjobs könnte die Regierung zu Gesprächen bewegen.
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