Teilen:
Gesellschaft 31.08.2026, 16:22 Aktualisiert: 31.08.2026, 18:01

Griechenlands saisonale Feuerwehrleute protestieren für feste Verträge

Ein Viertel der 9.000 aktiven Feuerwehrleute hat nur Saisonverträge.

Wichtige Fakten

  • Ein Viertel der 9.000 aktiven Feuerwehrleute hat nur Saisonverträge.
  • Die Regierung plant Neueinstellungen mit Altersgrenze von 30 Jahren.
  • Saisonkräfte fordern feste Anstellung und Absicherung bei Verletzungen.
  • Gewerkschaft kritisiert fehlenden Einsatz für Präventionsarbeit im Winter.

Protest vor dem Parlament

Vor dem griechischen Parlament in Athen haben mehrere Hundert saisonale Feuerwehrleute demonstriert. Sie fordern feste Arbeitsverträge statt der bisherigen Saisonverträge, die nach acht Monaten auslaufen. Der Gewerkschaftsvorsitzende Giorgos Tzelepis kritisierte, die Feuerwehrleute würden wie Zitronen ausgepresst und dann weggeworfen, wenn sie nicht mehr gebraucht würden.

Prekäre Arbeitsbedingungen

Rund ein Viertel der etwa 9.000 aktiven Feuerwehrleute in Griechenland arbeitet nur saisonal. Sie erhalten acht Monate Lohn und sind in der übrigen Zeit ohne Beschäftigung und soziale Absicherung. Verletzungsrisiken bleiben unversichert, und die psychische Belastung durch die jährliche Unsicherheit ist hoch.

Regierungspläne und Kritik

Die Regierung plant, neue Feuerwehrleute einzustellen, jedoch mit einer Altersgrenze von 30 Jahren. Dies würde erfahrene Kräfte wie den 45-jährigen Tzelepis ausschließen. Auch Vertreter der Festangestellten befürchten einen Verlust an Erfahrung. Über die Forderungen der Demonstranten wurde am Montag keine offizielle Stellungnahme abgegeben, aber die Bedeutung des Feuerwehrjobs könnte die Regierung zu Gesprächen bewegen.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.