Größte Militärparade zu Macrons letztem Nationalfeiertag
Wichtige Fakten
- • Frankreich feierte seine bislang größte Militärparade unter Präsident Macron.
- • 500 Soldaten der Koalition der Willigen marschierten mit, darunter Ukrainer.
- • Waldbrände und Hitzewelle führten zu Absagen von Feuerwerken und Bällen.
- • Macron kündigte gemeinsame Manöver der Koalition in Polen an.
- • Frankreichs Verteidigungsausgaben haben sich seit 2017 verdoppelt.
Größte Militärparade zu Macrons letztem Nationalfeiertag
Frankreich hat seinen Nationalfeiertag mit der bislang größten Militärparade unter Präsident Emmanuel Macron in Paris gefeiert. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und rund zwei Dutzend weitere Staats- und Regierungschefs reisten zur Parade an. Die Parade war mit knapp 6.800 Soldaten so groß wie nie zuvor und zeigte Frankreichs gesteigerte Verteidigungsausgaben, die sich seit 2017 verdoppelt haben. Die Botschaft war: Frankreich hat aufgerüstet.
Signal der Unterstützung für die Ukraine
Macron setzte ein deutliches Zeichen der Unterstützung für die Ukraine: An der Spitze der Parade marschierten 500 Soldaten der "Koalition der Willigen", darunter deutsche und ukrainische Soldaten. Kampfjets mit französisch-ukrainischer Besatzung begleiteten die Kunstflugstaffel. Am Vorabend bekräftigte die Koalition ihren Willen zur weiteren militärischen Unterstützung der Ukraine und kündigte erste gemeinsame Manöver in Polen an.
Waldbrände und Hitzewelle überschatten Feierlichkeiten
Die Feierlichkeiten wurden von einer schweren Hitzewelle und Waldbränden überschattet. Rund 850 Feuerwehrleute kämpften gegen Brände im Wald von Fontainebleau, der etwa zehn Prozent seiner Fläche verloren hat. Viele Orte sagten Feuerwerke und Bälle ab. Zwei Personen wurden wegen des Verdachts der Brandstiftung festgenommen.
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