Todesopfer in Kiew nach russischem Großangriff auf 18 gestiegen
Wichtige Fakten
- • 18 Tote und etwa 90 Verletzte bei russischem Großangriff auf Kiew.
- • Russland setzte 74 Raketen und 496 Drohnen ein, 25 Einschläge.
- • Angriffe trafen alle 10 Bezirke Kiews, Schäden an 30 Orten.
- • Selenskyj brach Irland-Besuch ab, warnte vor vorbereitetem Großangriff.
- • EU-Außenbeauftragte Kallas kündigte neue Sanktionen gegen Russland an.
Erhöhte Opferzahl nach neuem Russlandangriff
Bei dem massiven russischen Luftangriff auf Kiew in der Nacht zum 2. Juli 2026 ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 18 gestiegen. Ukrainische Behörden meldeten etwa 90 Verletzte, darunter Kinder und ein Sanitäter. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach erneut vom „massivsten Angriff“ auf die Hauptstadt und ordnete für Freitag einen Trauertag an.
Schäden in der gesamten Stadt
Die Attacke traf alle zehn Stadtbezirke Kiews, darunter Wohnhäuser und ein Hotel. Ein Rettungsdienstgebäude wurde getroffen. Zahlreiche Gebäude wurden zerstört, die Schäden sind laut Militärverwaltung „schwerwiegend“. Viele Anwohner suchten Schutz in U-Bahn-Stationen. Präsident Selenskyj hatte noch am Mittwoch vor dem Angriff gewarnt und seinen Irland-Besuch vorzeitig beendet.
Internationale Reaktionen und Militärstrategie
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte neue Sanktionsvorschläge gegen Russland an. Der ukrainische Außenminister Sybiha forderte verstärkte Luftabwehr-Lieferungen. Russland begründete den Angriff als Vergeltung für ukrainische Attacken auf russische Infrastruktur. Die Ukraine wies dies zurück. Deutschland verurteilte den Angriff scharf und bekräftigte seine Unterstützung für die Ukraine.
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