Grüne fordern Moratorium für Rechenzentren in Australien
Wichtige Fakten
- • Grüne fordern Moratorium für Rechenzentren bis zu neuen Gesetzen.
- • KI-Regulierung soll erst 2025 ins Parlament eingebracht werden.
- • Bedenken zu Energieverbrauch, Wassernutzung und Umwelteinflüssen.
- • Fehlende Regulierung von KI birgt Risiken für Kinder und Privatsphäre.
- • NSW-Regierung arbeitet an eigener Strategie für Rechenzentren.
Grüne fordern Moratorium für neue Rechenzentren
Die australischen Grünen haben erneut ein Moratorium für den Bau neuer Rechenzentren gefordert, bis die geplanten strengeren Regulierungen in Kraft treten. Senator David Shoebridge kritisierte die Verzögerung bei KI-Gesetzen: „Ein Koordinationsbüro in Canberra stoppt kein Kind, das noch heute gefährdet wird.“ Sarah Hanson-Young betonte: „Wir brauchen eine Pause bei Genehmigungen, bis die Auswirkungen auf Energie, Wasser, Umwelt und Gemeinden geregelt sind.“
Kritik an fehlendem KI-Schutz
Shoebridge warnte vor Risiken für „Zustimmung, Privatsphäre und Überwachung“ und forderte eine unabhängige KI-Regulierungsbehörde mit echten Befugnissen. Er betonte die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen für Kinder, Arbeitnehmer und Kreative.
Reaktionen der Politik und Wirtschaft
Der Premierminister von New South Wales, Chris Minns, begrüßte die geplanten KI-Standards jedoch und sagte, der Staat wolle bei Investitionen und Innovation führen. Die Business Council of Australia unterstützte den „maßvollen“ Zeitplan, warnte aber vor zu strenger Regulierung, die Investitionen ins Ausland treiben könnte. Andere, wie die Opposition aus NSW grüne, unterstützen ein Moratorium, solange Leitplanken fehlen.
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