Hillsborough-Gesetz: Durchbruch nach jahrelangem Kampf
Wichtige Fakten
- • Gesetz nächste Woche im Unterhaus erwartet.
- • Keine Ausnahme für Geheimdienste.
- • 97 Tote bei Hillsborough-Katastrophe 1989.
- • Polizei verbreitete falsche Narrative.
- • Premierminister Starmer hält Versprechen ein.
Lang erwarteter Durchbruch
Die lang erwartete Hillsborough-Gesetzgebung soll noch vor der Sommerpause verabschiedet werden. Nach wochenlangen Verhandlungen hat die Regierung eine Einigung erzielt, die keine Ausnahmen für die Geheimdienste vorsieht. Das Gesetz verpflichtet öffentliche Stellen und Amtsträger zu einer „Offenlegungspflicht“ gegenüber Untersuchungen und Ermittlungen. Ein Regierungsvertreter bestätigte der BBC, dass Minister eine neue Änderung vereinbart haben, die von Kampagnenvertretern als umfassend begrüßt wird.
Persönliches Engagement von Starmer
Premierminister Sir Keir Starmer, der den Hinterbliebenen persönlich die Umsetzung versprochen hatte, wird für sein Festhalten an der Zusage gelobt. Hillsborough-Überlebender und Abgeordneter Ian Byrne zeigte sich erleichtert und sprach von einem bleibenden Vermächtnis für die 97 Opfer. Auch Andy Burnham, designierter Nachfolger als Premierminister, half bei der Einigung. Kampagnenvertreterin Jenni Hicks, deren beide Töchter starben, dankte Starmer, dass er ein „lange überfälliges Zeichen der Gerechtigkeit“ gesetzt habe.
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