Hitzewelle in Westeuropa: Todesfälle in Frankreich, Rekordtemperaturen in Großbritannien
Wichtige Fakten
- • Sieben Tote in Frankreich im Zusammenhang mit Hitzewelle.
- • 34,8 Grad Celsius in Kew Gardens, London am 26. Mai.
- • Frankreich erlebte heißesten Mai-Tag seit Aufzeichnungsbeginn.
- • In Deutschland bis zu 35 Grad, aber kein Mai-Rekord erwartet.
- • Stadt Jülich ruft wegen Wasserknappheit zum Sparen auf.
Hitzewelle fordert Todesopfer in Frankreich
Die extreme Hitzewelle in Westeuropa hat in Frankreich sieben Todesopfer gefordert. Wie Regierungssprecherin Maud Bregeon mitteilte, starben fünf Menschen durch Ertrinken, zwei weitere bei Sportereignissen. In Großbritannien wurden unterdessen die höchsten Mai-Temperaturen seit Aufzeichnungsbeginn gemessen: Der britische Wetterdienst Met Office meldete 34,8 Grad Celsius in den Kew Gardens im Südwesten Londons, was als 'außergewöhnlich' beschrieben wird.
Rekordhitze in Großbritannien und Frankreich
Der französische Wetterdienst Météo France erklärte den Montag zum heißesten Mai-Tag seit Aufzeichnungsbeginn. An vielen Orten wurden Monatsrekorde gebrochen. Während in Großbritannien neue Rekorde für Dienstag erwartet werden, gilt für acht französische Départements die Warnstufe Orange. In Deutschland soll hingegen kein Mai-Rekord fallen – der Spitzenwert von 36,6 Grad aus dem Jahr 1922 in Hamburg bleibt bestehen.
Hitzewelle in Europa und lokale Wasserknappheit
Auch Spanien und Italien sind betroffen. In Spanien werden Temperaturen von bis zu 36 bis 38 Grad vorhergesagt. In der nordrhein-westfälischen Stadt Jülich rufen die Stadtwerke wegen erhöhten Wasserverbrauchs zum Sparen auf. Die britische Wetterbehörde warnt, dass solche Hitzewellen durch den Klimawandel häufiger auftreten und das Land nicht ausreichend vorbereitet sei.
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