Hitzewelle führt zu tödlichen Badeunfällen: DLRG meldet mindestens 26 Tote
Wichtige Fakten
- • Mindestens 26 Menschen starben beim Baden am Wochenende, alles Männer und Jungen.
- • Bereits am Donnerstag gab es sieben weitere tödliche Unfälle.
- • Acht Menschen wurden nach Reanimation ins Krankenhaus gebracht.
- • DLRG-Präsidentin warnt: Männer überschätzen oft ihre Fähigkeiten im Wasser.
Tödliche Badeunfälle am Wochenende
Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind am vergangenen heißen Wochenende (27.–29. Juni 2026) mindestens 26 Menschen beim Baden ums Leben gekommen – alles Männer und Jungen. Die vorläufige Bilanz umfasst auch Vermisste, deren Identität bekannt ist, die aber noch nicht gefunden wurden. Bereits am Donnerstag gab es sieben weitere tödliche Unglücke.
Schwere Verletzungen und Notfälle
Hinzu kommen mindestens acht Menschen, die unter Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurden. Ein 15-Jähriger verletzte sich bei einem Sprung in einen Baggersee in Meißenheim (Baden-Württemberg) schwer. Die DLRG erfasst auch Fälle, bei denen sie nicht selbst im Einsatz war.
DLRG warnt vor Selbstüberschätzung
Bereits vor der Hitzewelle hatte die DLRG vor den Gefahren beim Baden gewarnt. „Wir sehen immer wieder, dass gerade Männer ihre Fähigkeiten überschätzen und Risiken eingehen, die vermeidbar wären“, sagte Präsidentin Ute Vogt. Im Jahr 2025 waren gut vier von fünf Ertrunkenen laut DLRG männlich (82 Prozent). Die Organisation appelliert an alle, sich der Risiken bewusst zu sein und nur an bewachten Stränden zu baden.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.