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Ifo-Geschäftsklima steigt leicht: Trotz Iran-Krieg vorsichtige Erholung
Ifo-Geschäftsklima stieg im Mai auf 84,9 Punkte.
Wichtige Fakten
- • Ifo-Geschäftsklima stieg im Mai auf 84,9 Punkte.
- • Verbraucherklima verbesserte sich auf minus 29,8 Punkte.
- • EU-Kommission halbierte deutsche Wachstumsprognose auf 0,6 Prozent wegen Iran-Krieg.
- • Dienstleistungssektor trug maßgeblich zur Stimmungsaufhellung bei.
- • Ökonomen warnen vor anhaltenden Belastungen durch hohe Ölpreise.
Positive Überraschung bei Geschäftsklimaindex
Das ifo-Geschäftsklima für Deutschland ist im Mai überraschend von 84,5 auf 84,9 Punkte gestiegen. Analysten hatten einen Rückgang erwartet. Vor allem die Dienstleistungsbranche, darunter Logistik und Tourismus, verbesserte die Stimmung. Dennoch bleibt die Lage des ifo-Präsidenten Clemens Fuest zufolge fragil.
Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf
Das Konsumklima für Juni stieg auf minus 29,8 Punkte, nach minus 33,1 Punkte im Vormonat. Die Einkommenserwartungen, die zu Beginn des Iran-Krieges eingebrochen waren, erholten sich etwas. Die Anschaffungsneigung bleibt aber verhalten, die Sparneigung ist rückläufig. Der Konflikt drückt weiter auf die mehrheitlich pessimistischen Verbrauchererwartungen.
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