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International 25.08.2026, 07:07

Improvisierter Wiederaufbau in Gaza: Ein Leben zwischen den Trümmern

Über 80 Prozent der Gebäude im Gazastreifen sind zerstört.

Wichtige Fakten

  • Über 80 Prozent der Gebäude im Gazastreifen sind zerstört.
  • Israel blockiert Einfuhr von Baumaterialien aus Sicherheitsbedenken.
  • Geflüchtete bauen Häuser aus Trümmern und einfachen Materialien.
  • US-Friedensplan mit Entwaffnung und Rückzug stockt derzeit.

Leben in Trümmern

Im Gazastreifen sind schätzungsweise über 80 Prozent der Gebäude zerstört oder beschädigt. Ein koordinierter Wiederaufbau ist nicht in Sicht, weshalb die Menschen improvisieren müssen. Im Viertel Al Shati in Gaza-Stadt zeigt der 38-jährige Alaa Joudeh, wie er aus den Trümmern seines zerstörten Hauses eine kleine Holzhütte gebaut hat – mit Schlafzimmer, Bad und Küchenzeile, ausgestattet mit Materialien, die er unter dem Schutt geborgen hat.

Wohnen ohne Wiederaufbau

Die Hütte bietet Privatsphäre und Sicherheit, die in Notunterkünften fehlen. Etwa einen Monat hat der Bau gedauert, da der Abtransport des Schutts zu teuer war. Deshalb plane man den Schutt aufzuschütten und darauf zu bauen. Stolz zeigt er die selbstgebaute Küche und die improvisierte Einrichtung. Nachbarn loben sein Talent, aus dem Nichts etwas aufzubauen.

Blockade und keine Perspektive

Baumaterialien sind knapp, da Israel die Einfuhr verhindert, um zu vermeiden, dass sie in Hamas-Hände gelangen. Mehr als zwei Millionen Menschen in Gaza leben unter diesen Bedingungen. Der US-Friedensplan zur Entwaffnung der Hamas und zum israelischen Rückzug kommt nicht voran. Alaa und die anderen harren aus und setzen auf unkonventionelle Ideen, wie sie sagen.

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