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International 10.03.2026, 05:00 Aktualisiert: 10.03.2026, 10:05

Irak im Schatten des Iran-Krieges: Wirtschaftliche Not und Furcht vor Eskalation

Landesweiter Stromausfall von 16 Stunden führte zu Engpässen bei Öllampen.

Wichtige Fakten

  • Landesweiter Stromausfall von 16 Stunden führte zu Engpässen bei Öllampen.
  • Luftraum gesperrt, Ölproduktion gedrosselt und Exporte über Hormus unmöglich.
  • Pro-iranische Milizen feuerten Raketen auf US-Einrichtungen in Bagdad ab.
  • Großayatollah Ali Sistani strebt Stabilität und will Kriegseintritt des Irak verhindern.
  • Irakische Bevölkerung leidet unter hohen Lebensmittelpreisen und historischer Kriegserfahrung.

Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen

Der Irak spürt bereits die wirtschaftlichen Folgen des Krieges im Iran, mit einem landesweiten Stromausfall von 16 Stunden, der zu Engpässen bei Öllampen führte, sowie geschlossenem Luftraum, gedrosselter Ölproduktion und unterbrochenen Exporten über die Straße von Hormus. Die Bevölkerung leidet unter hohen Lebensmittelpreisen, während die Regierung versucht, das Land aus dem Konflikt herauszuhalten.

Politische und militärische Risiken

Pro-iranische schiitische Milizen, unterstützt von der iranischen Revolutionsgarde, haben bereits Drohnen und Raketen auf US-Einrichtungen in Bagdad abgefeuert, und Experten halten es für wahrscheinlich, dass sie eine größere Rolle im Konflikt spielen könnten. Die irakische Regierung betont, dass es nicht ihr Krieg ist, aber die enge Verbindung durch Religion und Grenze zu Iran sowie die Aktivitäten dieser Milizen erhöhen das Eskalationsrisiko.

Historischer Kontext und gesellschaftliche Stimmung

Die irakische Bevölkerung, geprägt von Jahrzehnten des Krieges seit dem Iran-Irak-Krieg und dem Einmarsch der USA 2003, zeigt sich resigniert und misstrauisch gegenüber der Regierung, die Stabilität zu wahren. Großayatollah Ali Sistani, eine angesehene schiitische Autorität, äußert sich zurückhaltend und strebt an, den Irak aus dem Krieg herauszuhalten, während vereinzelte Angriffe bisher nicht zu größerer Gewalt eskaliert sind.

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