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Politik 10.05.2026, 07:55

Iran-Konflikt: Frachter vor Katar beschossen, Gasspeicher-Sorgen in Deutschland

Frachter vor Katar von unbekanntem Geschoss getroffen.

Wichtige Fakten

  • Frachter vor Katar von unbekanntem Geschoss getroffen.
  • US-Außenminister Rubio spricht mit Katars Regierungschef.
  • Bundesnetzagentur: Gasspeicher-Sorgen sind unnötig.
  • Zwei Drittel der Deutschen sparen Energie wegen Iran-Krieg.
  • Iran droht Vergeltung nach US-Angriffen auf Tanker.

Frachter-Beschuss vor Katar und Diplomatie

Vor der Küste Katars ist ein Frachter von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Ein kleines Feuer brach aus, wurde aber gelöscht; es gab keine Verletzten. Die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) meldete den Vorfall. Unterdessen führten US-Außenminister Marco Rubio und Katars Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani Gespräche über die Lage in der Golfregion, ohne ausdrückliche Erwähnung des Iran-Kriegs.

Gasspeicher-Lage in Deutschland und Energiesparen

Der Chef der Bundesnetznetzagentur, Klaus Müller, hält Sorgen um die Gasspeicher-Füllstände für unangebracht. Die Speicher seien schnell befüllbar, Diversifizierung habe die Abhängigkeit von Russland verringert. Laut einer Umfrage sparen zwei Drittel der Deutschen aufgrund des Iran-Konflikts Energie. 55 Prozent drehen die Heizung runter, 48 Prozent lassen das Auto häufiger stehen.

Iran droht Vergeltung für Tanker-Angriffe

Die iranischen Revolutionsgarden warnen vor Vergeltungsschlägen gegen US-Einrichtungen für Angriffe auf iranische Öltanker. Die USA hatten zwei iranische Schiffe im Golf von Oman attackiert, die angeblich eine Blockade durchbrechen wollten. Großbritannien entsendet einen Zerstörer zur Straße von Hormus. Washington wartet auf Irans Antwort auf einen US-Vorschlag zur Kriegsbeendigung.

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