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Wirtschaft 07.03.2026, 01:34 Aktualisiert: 07.03.2026, 10:03

Iran-Krieg belastet Weltwirtschaft: Ölpreis steigt auf 94 Dollar, Dow Jones mit schlechtester Woche seit fast einem Jahr

Dow Jones verlor über 3% seit Kriegsbeginn im Iran - schlechteste Woche seit fast einem Jahr.

Wichtige Fakten

  • Dow Jones verlor über 3% seit Kriegsbeginn im Iran - schlechteste Woche seit fast einem Jahr.
  • Ölpreis stieg auf 94 Dollar pro Barrel, ein Anstieg um 27% seit Konfliktbeginn.
  • US-Arbeitsmarkt verlor im Februar über 90.000 Arbeitsplätze, was die Anlegernervosität verstärkt.
  • Blockade der Straße von Hormus lässt Ölpreise steigen, Analysten fürchten Überschreiten der 100-Dollar-Marke.
  • Golf-Energieanbieter drohen mit Exportstopp, was zu weiteren Preisschocks führen könnte.

Zusammenfassung

Der Krieg im Iran belastet die US-Börsen weiterhin stark, wobei der Dow Jones seit Beginn des Konflikts mehr als drei Prozent verloren hat und damit seine schlechteste Woche seit fast einem Jahr verzeichnet. Die Anlegernervosität wird nicht nur durch den auf über 90 Dollar pro Barrel gestiegenen Ölpreis und enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten mit einem Verlust von über 90.000 Arbeitsplätzen im Februar geschürt, sondern auch durch die anhaltende Blockade der strategisch wichtigen Straße von Hormus, die den Ölpreis in der ersten Kriegswoche um 35 Prozent ansteigen ließ.

Neue Entwicklungen

Der Ölpreis ist seit Kriegsbeginn um 27 Prozent auf 94 Dollar pro Barrel gestiegen, nachdem der Katar-Energieminister Saad al-Kaabi gewarnt hat, dass alle Golf-Energieanbieter in den kommenden Tagen wahrscheinlich ihre Exporte einstellen werden, was zu einem Ölpreis von 150 Dollar führen könnte. Diese Drohung hat die Märkte in Aufruhr versetzt und die Befürchtungen verstärkt, dass die psychologisch wichtige Marke von 100 Dollar pro Barrel überschritten werden könnte, falls die Straße von Hormus weiterhin unpassierbar bleibt.

Marktauswirkungen

Der breitere S&P 500-Index schloss die Woche mit einem Minus von zwei Prozent, wodurch alle Jahresgewinne verloren gingen, während der Nasdaq seit Kriegsbeginn 1,2 Prozent verlor. Die wirtschaftlichen Folgen des Konflikts sind kein zufälliges Nebenprodukt, sondern ein wesentlicher Aspekt des Krieges, der globale Märkte für Energie, Treibstoff, Lebensmittel, Industriechemikalien und Kredite stört und eine neue Welle der Inflation aus dem Golf auslöst, die weltweit spürbar sein wird.

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