Iran-Krieg: Eine Million zusätzliche Hausbesitzer von höheren Hypothekenzahlungen betroffen
Wichtige Fakten
- • Bis Ende 2028 sollen über 5 Mio. Hausbesitzer höhere Hypothekenzinsen zahlen.
- • Die durch den Iran-Krieg gestiegenen Ölpreise trieben die Inflation und Zinsen.
- • Ein durchschnittlicher Anstieg der monatlichen Zahlung beträgt £45, bei unter 3% Zins £170.
- • Der durchschnittliche Zinssatz für zweijährige Fixangebote stieg im April auf 5,9%.
- • Niedrigere Einkommenshaushalte sind besonders von höheren Energiepreisen betroffen.
Höhere Hypothekenlast durch Iran-Krieg
Die Bank of England prognostiziert, dass bis Ende 2028 über fünf Millionen Hausbesitzer in Großbritannien mit höheren monatlichen Hypothekenzahlungen rechnen müssen. Dies sind eine Million mehr als noch im Dezember erwartet. Grund ist die durch den Iran-Krieg ausgelöste Schließung der Straße von Hormus, die zu steigenden Öl- und Gaspreisen und in der Folge zu höherer Inflation und Zinserhöhungen führte.
Belastung für Haushalte
Ein typischer Eigentümer, der in den nächsten zwei Jahren eine Festzinsphase beendet, muss mit einer durchschnittlichen Erhöhung von £45 pro Monat rechnen. Besonders betroffen sind 750.000 Haushalte mit aktuell unter 3% Zins, die im Schnitt £170 mehr zahlen müssen. Die Bank betont jedoch, dass der Anstieg geringer ausfällt als in den Jahren 2022-2024. Gleichzeitig warnt die Haushaltsbehörde OBR vor einer Verdreifachung der Staatsschulden auf 300% des BIP in 50 Jahren.
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