Iranische Angriffe auf US-Basen am Golf: Sind sie der Auftakt zum großen Krieg?
Wichtige Fakten
- • Iran greift US-Basen in Kuwait, Bahrain und Jordanien mit Raketen an.
- • Intensität der Angriffe bleibt gleich, US-Gegenschläge werden häufiger.
- • Schiffsverkehr durch Straße von Hormus lahmgelegt, nur 12 Schiffe täglich.
- • Katar trauert um Ex-Emir Sheikh Hamad, iranischer Außenminister kondoliert.
- • Experten uneins: Eskalationswelle oder Beginn weiterer Kriegshandlungen?
Situation am Golf: Iran setzt Angriffe auf US-Militärbasen fort
In Kuwait, Bahrain und Jordanien hören die Menschen erneut Sirenen: Die iranischen Bombardements auf US-Militärbasen in der Region halten an. Nach Angaben der Golfstaaten zielen die Angriffe offiziell nur auf US-Einrichtungen, nicht auf die arabischen Nachbarländer. Die Behörden geben Informationen über mögliche Schäden zurückhaltend heraus.
Frage nach nächster Eskalationsstufe
Beobachter rätseln, ob dies der Auftakt zu umfangreicheren Kriegshandlungen wie im März ist, als die gesamte Region lahmgelegt wurde. Damals gab es Tote in Iran, Israel und zehn anderen Staaten, der Flugverkehr brach zusammen. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus – kritisch für die globale Öl- und Gasversorgung – ist wieder stark reduziert: Statt 120 Frachtern und Tankern passieren nur noch etwa zwölf die Meerenge pro Tag.
Angriffe auch auf Katar – Staatstrauer um Ex-Emir
Am vergangenen Wochenende hatte es auch im Emirat Katar iranische Angriffe gegeben, bei denen durch herabfallende Trümmerteile drei Menschen verletzt wurden. Seither herrscht Ruhe, aber es gilt Staatstrauer: Der frühere Emir Sheikh Hamad, der als Architekt des modernen Katar gilt, ist gestorben.
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