Israel-gestützte Milizen verstärken Angriffe auf Hamas im Gazastreifen
Wichtige Fakten
- • Pro-israelische Milizen wie die Popular Forces führen Angriffe in Hamas-kontrolliertem Gebiet durch.
- • Israel unterstützt die Milizen logistisch, was ihre Feuerkraft und Aktivität erhöht hat.
- • Seit Oktober 2025 gab es über 1.600 israelische Angriffe im Gazastreifen.
- • Über 600 Palästinenser wurden seit dem Waffenstillstand im Gazastreifen getötet.
- • Die Milizen operieren aus israelisch kontrollierten Zonen im Osten des Gazastreifens.
Zusammenfassung der Situation
Im Gazastreifen haben pro-israelische Milizen wie die Popular Forces und die Strike Force Against Terror in den letzten Monaten ihre Aktivitäten gegen die Hamas intensiviert. Diese Gruppen, die aus israelisch kontrollierten Gebieten im Osten des Streifens operieren, erhalten logistische Unterstützung von Israel und führen nun tiefere Angriffe in Hamas-kontrollierte Gebiete durch. Seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 hat die Zahl der israelischen Angriffe auf über 1.600 zugenommen, wobei über 600 Palästinenser getötet wurden. Die Milizen werden von Israel auch für Sicherheitsaufgaben eingesetzt, etwa an der Rafah-Grenze zu Ägypten, was zu Vorwürfen von Misshandlungen durch die UN-Menschenrechtsbehörde geführt hat.
Konflikte und Auswirkungen
Die Hamas reagiert mit Gegenoffensiven und versucht, die Milizen an deren Stützpunkten zu bekämpfen, was zu einer Eskalation der Gewalt beiträgt. Experten wie Tahani Mustafa von King's College London warnen, dass diese Milizen die Situation im Gazastreifen destabilisieren, da sie mit einer Besatzungsmacht zusammenarbeiten, die für Zerstörung und humanitäre Krisen verantwortlich gemacht wird. Trotz eines US-vermittelten Waffenstillstands, der auf Demilitarisierung abzielt, sind Fortschritte ins Stocken geraten, da die Hamas nicht vollständig entwaffnen will und Israel die Kontrolle über Teile des Territoriums behält.
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