Japan: Erdbeben in Kumamoto – Premierministerin besucht Katastrophengebiet
Wichtige Fakten
- • Erdbeben in Kumamoto tötet 38 Menschen.
- • Privater Firmenanweisung führte zu zwei Toten im eingestürzten Einkaufszentrum.
- • Über 46.000 Haushalte ohne Wasser, Temperaturen bis 40 Grad Celsius.
- • Mehr als 8.500 Menschen in Notunterkünften, viele ohne Klimaanlage.
- • Regierung kündigt Unterstützung nach Gouverneursforderungen an.
Erdbebenfolgen und Hitze
Fast eine Woche nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,1 in Kumamoto hat Japans Premierministerin Sanae Takaichi das Katastrophengebiet besucht. Die Hilfsmaßnahmen werden durch extreme Hitze und fehlende Wasserversorgung behindert. 38 Menschen kamen ums Leben, einer davon starb an Hitzschlag in einem Auto.
Situation der Betroffenen
Mehr als 46.000 Haushalte haben kein Wasser, viele leiden unter Treibstoffmangel. Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius erschweren die Lage. Über 8.500 Menschen hausen in überfüllten Notunterkünften, viele ohne Klimaanlage, andere schlafen in Autos. Erste provisorische Unterkünfte werden errichtet, Hotels bieten Evakuierten Zimmer an.
Kritik und Unternehmensverschulden
Ihr Besuch stieß auf Kritik, da sie eine besonders gut ausgestattete Unterkunft besuchte, was als realitätsfern wahrgenommen wurde. Der Gouverneur forderte mehr Unterstützung für bessere Bedingungen in den Unterkünften. Zudem gab ein Unternehmen zu, zwei Angestellten befohlen zu haben, nach dem Beben Geld in einem Safe zu deponieren – sie starben bei einer Explosion im eingestürzten Einkaufszentrum.
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