Japan räumt Spionage-Schwachstellen gegenüber Russland ein
Wichtige Fakten
- • Japan erkennt wachsenden Bedarf an Spionageabwehr an.
- • NYT berichtet, Russland nutze Japan als Spionage-Hub.
- • 90 % der russischen Waffen enthalten japanische Komponenten.
- • Hunderte Spione kamen nach 2022 aus Europa nach Japan.
- • Parlament genehmigte neue Koordinationsbehörde für Geheimdienste.
Japan reagiert auf Spionagevorwürfe
Japan hat eingeräumt, besser gegen ausländische Geheimdienste vorgehen zu müssen, nachdem die New York Times (NYT) in einer Untersuchung berichtet hatte, Russland habe das Land in ein „Spionagenest" verwandelt und nutze es als Drehscheibe für die Beschaffung von Dual-Use-Technologie für den Ukraine-Krieg. ~B Regierungssprecher Minoru Kihara betonte am Montag, man müsse das Problem mit „noch größerer Strenge" angehen, ohne direkt auf den Bericht einzugehen.
Hintergrund und Fakten
Der NYT-Artikel stützt sich auf ukrainische Schätzungen, wonach 90 % der russischen Raketen und Drohnen japanische Komponenten enthalten. Wegen direkter Exportbeschränkungen nutzen Netzwerke Zwischenhändler und Länder wie Vietnam und Sri Lanka. Gleichzeitig seien nach der Invasion 2022 hunderte russische Spione aus Europa vertrieben worden, von denen viele nach Japan kamen – begünstigt durch schwache Spionagegesetze der Nachkriegszeit.
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