Jemen: Huthi-Angriffe im Roten Meer verschärfen regionale Krise
Wichtige Fakten
- • Huthi-Angriffe töten über 50 Soldaten im Jemen.
- • Saudi-Arabien beschoss Flughafen Sanaa, tötete Milizionäre.
- • Rotes Meer: Fast täglich Angriffe auf Schiffe vor Saudi-Arabien.
- • Saudische Frachter angegriffen, mindestens ein Schiff gesunken.
- • Saudi-Arabien schmiedet Militärallianz mit Türkei und Pakistan.
Wiederaufflammen des Jemen-Konflikts
Im Jemen eskaliert die Gewalt erneut: Die Huthi-Miliz greift fast täglich Schiffe im Roten Meer an und geht aggressiv gegen die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung vor. Bei Überraschungsangriffen der Huthi am Donnerstag starben mehr als 50 Regierungssoldaten. Zuvor hatte Saudi-Arabien den Flughafen Sanaas beschossen und wichtige Mitglieder der Miliz getötet.
Bedrohung der Ölroute
Die Huthi bedrohen die Meerenge Bab al-Mandab, eine entscheidende Route für saudische Ölexporte. Der Hafen Yanbu am Roten Meer verzeichnete einen dramatischen Anstieg der Ölverschiffungen, da die Straße von Hormus weitgehend blockiert ist. Experten warnen vor drastischen Auswirkungen auf die Ölversorgung, sollten die Huthi diese Route blockieren.
Iranische Unterstützung und regionale Allianzen
Die Huthi gelten als Teil der iranisch geführten "Achse des Widerstands" und könnten im Verbund mit anderen Milizen koordiniert agieren. Saudi-Arabien hat als Reaktion eine Militärallianz mit der Türkei und Pakistan geschmiedet, um sich gegen weitere Angriffe zu wappnen.
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