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Gesellschaft 06.06.2026, 04:22 Aktualisiert: 06.06.2026, 06:01

Kanada verhängt vorübergehendes Importverbot für Vieh aus Texas aufgrund von Fleischfressenden Fliegen

Kanada verbietet Import von Rindern und Pferden aus Texas, die innerhalb von 21 Tagen dort waren.

Wichtige Fakten

  • Kanada verbietet Import von Rindern und Pferden aus Texas, die innerhalb von 21 Tagen dort waren.
  • Der Schraubenwurm wurde bei zwei Kälbern in Texas entdeckt, der erste Fall seit 60 Jahren.
  • Gouverneur Abbott rief den Notstand für Texas wegen der unmittelbaren Gefahr für die Agrarindustrie aus.
  • Die USA planen Freisetzung von sterilisierten Fliegen zur Eindämmung und setzen Spürhunde ein.

Einleitung

Kanadische Behörden haben ein vorübergehendes Importverbot für Vieh aus Texas erlassen, nachdem dort erstmals seit Jahrzehnten der gefährliche Schraubenwurm entdeckt wurde.

Details des Importverbots

Die kanadische Lebensmittelinspektion (CFIA) teilte mit, dass Kühe und Pferde aus Texas, die sich innerhalb von 21 Tagen vor einem Grenzübertritt in dem US-Bundesstaat aufgehalten haben, nicht ins Land gelassen werden. Der Schritt folgt auf die Bestätigung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA), dass die parasitäre Fliege bei zwei Kälbern in Texas nachgewiesen wurde.

Erster Ausbruch seit Jahrzehnten

Die Fälle wurden nahe der Grenze zu Mexiko in La Pryor und Zavala County entdeckt. Es war der erste bekannte Ausbruch des Schraubenwurms in Texas seit 60 Jahren. Die Fliegenlarven ernähren sich von lebendem Gewebe und können Wirte, einschließlich Menschen, töten, wenn sie nicht behandelt werden. Der texanische Gouverneur Greg Abbott erklärte am Freitag den Notstand, um mehr Ressourcen zur Eindämmung der Seuche mobilisieren zu können.

Gegenmaßnahmen und Ausblick

Das USDA hat Quarantäne- und Grenzkontrollmaßnahmen in einer 20 km breiten Schutzzone verhängt. Geplant sind Freisetzungen von Millionen steril gezüchteter Fliegen sowie der Einsatz von Spürhunden, um befallene Tiere zu identifizieren. Fraglich ist allerdings, ob diese Schritte ausreichen. Kanadische Experten sehen für das nördliche Land kaum Gefahr, da der Parasit wärmere Klimate bevorzugt.

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