Überraschender Rücktritt von Trumps Pressesprecherin Karoline Leavitt
Wichtige Fakten
- • Leavitt war mit 27 Jahren die jüngste Pressesprecherin der US-Geschichte.
- • Sie tritt Ende August zurück, um mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.
- • Trump lobte sie als eine seiner 'vertrautesten Beraterinnen'.
- • Ihr Nachfolger ist noch nicht bekannt; es wird über interne Kandidaten spekuliert.
- • Ihr Rücktritt erfolgt drei Monate vor den Midterm-Wahlen.
Überraschender Rücktritt vor den Midterms
Knapp drei Monate vor den Kongresswahlen in den USA hat Trumps Pressesprecherin ihren Rücktritt angekündigt. Die 28-jährige Karoline Leavitt möchte sich laut eigenen Angaben mehr um ihre beiden Kinder kümmern. Trump verkündete die News über Teil Wahrheiten. Der Rücktritt trifft den Präsidenten zu einem Zeitpunkt, als seine Zustimmungswerte auf ein neues Rekordtief von minus 27 Prozent gefallen sind, so das Magazin The Economist.
Einzigartige Karriere und vollständige Unterstützung
Auch republikanische Politikberater zeigten sich überrascht. Da noch kein Nachfolger gefunden wurde, deuten viele darauf, dass die Entscheidung freiwillig war. Sie gab den Beruf für die Familie auf – sie gilt als klassische Sprecherin, die schwarz politisch insbesondere den Push der Regierung kritiklos und medienwirksam nach außen kommuniziert. Bemerkenswert ist ihr Einfluss innerhalb der Administration; so hatte sie unbeschränkten Zugang zum Präsidenten und war über alle Themen informiert. Ihre täglichen Briefings verwandelte sie in kuratiertes Content-Marketing – als oberste Influencerin des Weißen Hauses, die ständig viral ging. Ihre aggressive Rhetorik brachte ihr von Trump den Titel 'Mundwerk wie ein Maschinengewehr' ein, während ihre ständige Präsenz im Oval Office für kritische Journalisten bemerkenswert war.
Nachfolge und politische Implikationen
Die Frage nach der Nachfolge ist offen. Namen wie Alina Habba, Katie Miller, Anna Kelly, Steven Cheung und andere werden im Gespräch gehandelt. Die komplexe Aufgabe umfasst nicht nur die Briefings, sondern auch das Management konfliktreicher Beziehungen zur Presse und die Beratung des Präsidenten. Die mangelnde strategische Autorität ihrer Rolle wird als Grund für freiwilligen Rückzug gesehen – nicht auszuschließen sind höhere Ambitionen. Der Rücktritt könnte die Kommunikationsstrategie der Regierung vor den Midterms beeinträchtigen, auch wenn Trumps Kommunikationsdirektor der ersten Amtszeit, Mike Dupke, glaubt, dass mehr nicht dahintersteckt. Die Personalie könnte symptomatisch für einen schleichenden Abwärtstrend der Zustimmungswerte stehen, wie er kürzlich auf minus 27 Prozent notiert wurde.
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