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International 10.03.2026, 09:40

Kleiner Weinhändler aus New York erwirkt Ende von Trumps Zöllen

US-Supreme Court kippte Trumps Zölle nach Klage eines Weinhändlers.

Wichtige Fakten

  • US-Supreme Court kippte Trumps Zölle nach Klage eines Weinhändlers.
  • Bis zu 175 Milliarden Dollar Zolleinnahmen müssen zurückgezahlt werden.
  • Über 1.800 US-Firmen klagen bereits auf Rückerstattung der Zölle.
  • Importeure zahlen die Zölle, nicht ausländische Hersteller.
  • Weinhändler Victor Owen Schwartz fordert 150.000 Dollar zurück.

Zollstreit vor dem Supreme Court

Der New Yorker Weinhändler Victor Owen Schwartz hat vor dem US-Supreme Court erfolgreich gegen Zölle von Ex-Präsident Donald Trump geklagt, die er als unrechtmäßig ansah. Das Gericht entschied, dass die Trump-Regierung die Zolleinnahmen in Höhe von bis zu 175 Milliarden Dollar an Importeure zurückzahlen muss. Schwartz, der Weine aus Frankreich importiert, hatte durch die Zölle und den schwachen Dollar erhebliche Kostensteigerungen erlitten.

Reaktionen und Folgen

Nach dem Urteil erhielt Schwartz Dankesbriefe aus ganz Amerika, und bereits über 1.800 Firmen haben ähnliche Klagen eingereicht. Ein US-Handelsgericht verlangt von der Regierung, innerhalb von 45 Tagen einen Rückzahlungsplan vorzulegen. Schwartz betont, dass die Zölle letztlich US-Importeure und Kunden belasten, nicht ausländische Hersteller.

Politische Implikationen

Der Fall unterstreicht die Unabhängigkeit der US-Gerichte und könnte künftige Zollmaßnahmen ohne Kongressbeschluss einschränken. Schwartz kündigte an, erneut zu klagen, sollte Trump erneut unrechtmäßige Zölle erheben. Medien feiern ihn als "David gegen Goliath", der sich für Kleinunternehmen eingesetzt hat.

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