Teilen:
Inland 07.07.2026, 10:16 Aktualisiert: 07.07.2026, 12:01

Klimafreundliches Heizen: Staatliche Förderung wird sozialer ausgerichtet

Bund plant Förderkürzung für Wärmepumpen um 2,1 Milliarden Euro.

Wichtige Fakten

  • Bund plant Förderkürzung für Wärmepumpen um 2,1 Milliarden Euro.
  • Höchstfördersumme für Gutverdiener soll bis 2030 auf 6.600 Euro sinken.
  • Geringverdiener erhalten 2026 bis zu 22.400 Euro Förderung.
  • Familien mit Kind profitieren von höheren Einkommensschwellen.
  • Förderung wird ab 2026 schrittweise reduziert.

Staatliche Förderung für Heizungstausch soll sozial gestaffelt werden

Die Bundesregierung plant, die staatliche Unterstützung für den Tausch alter Heizungen gegen klimafreundliche Alternativen wie Wärmepumpen in den nächsten Jahren deutlich zu reduzieren. Wie aus einer dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegenden Vorlage für den Haushaltsausschuss des Bundestags hervorgeht, sollen die Mittel stärker auf soziale Faktoren ausgerichtet werden. Der Bund will durch die Kürzungen rund 2,1 Milliarden Euro bis 2030 einsparen.

Bislang ist eine Förderung von bis zu 70 Prozent mit einem maximalen Investitionskostenzuschuss von 21.000 Euro möglich. Künftig soll die Höchstsumme für Haushalte mit einem Jahreseinkommen über 30.000 Euro noch in diesem Jahr auf 19.600 Euro sinken, schrittweise alle sechs Monate bis auf 13.200 Euro im Jahr 2030. Für Einkommen ab 40.000 Euro gilt bereits jetzt eine Obergrenze von 16.500 Euro, die bis 2030 auf 6.600 Euro fallen soll. Geringverdiener unter 30.000 Euro Jahreseinkommen erhalten vorerst mehr: bis zu 22.400 Euro, doch auch dieser Betrag soll künftig sinken. Ein Kinderbonus erhöht die Einkommensschwelle für die höchste Förderung auf 40.000 Euro plus 10.000 Euro pro Kind.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.