König Charles III. und Königin Camilla feiern Maundy Service in Wales
Wichtige Fakten
- • König Charles III. und Königin Camilla nahmen am Maundy Service in St. Asaph Cathedral in Nordwales teil.
- • Der Service fand zum zweiten Mal in 800 Jahren in Wales statt, zuletzt 1982 in St. Davids.
- • 154 Personen (77 Männer, 77 Frauen) erhielten speziell geprägte Münzen als Anerkennung für ihren Dienst.
- • Die Zeremonie erinnert an das letzte Abendmahl und betont Demut und Dienst an anderen.
- • Vor dem Besuch wurde republikanischer Protest mit Graffiti und Flaggen sichtbar.
Historischer Besuch in Wales
König Charles III. und Königin Camilla haben am traditionellen Maundy Service in der St. Asaph Cathedral in Nordwales teilgenommen. Dies ist erst das zweite Mal in der 800-jährigen Geschichte dieser Zeremonie, dass sie in Wales abgehalten wird, nachdem sie zuletzt 1982 in St. Davids stattfand. Der Service findet jährlich am Gründonnerstag statt und erinnert an das letzte Abendmahl, wobei der Fokus auf Demut und Dienst an anderen liegt.
Ehrung von Helfern
Im Rahmen der Veranstaltung ehrte König Charles 154 Personen – 77 Männer und 77 Frauen – aus Wales und anderen Diözesen des Vereinigten Königreichs für ihren herausragenden christlichen Dienst und ihr Engagement in der Gemeinschaft. Die Empfänger erhielten zwei Beutel: einen weißen mit speziell geprägten Silbermünzen im Wert von 77 Pennies, passend zum Alter des Königs, und einen roten mit einer £5-Münze zum 100. Geburtstag der verstorbenen Königin Elizabeth II. sowie einer 50p-Münze zum 50. Jubiläum der Wohltätigkeitsorganisation The King's Trust.
Reaktionen und Proteste
Kirchenvertreter wie der Bischof von St. Asaph, Gregory Cameron, bezeichneten den Anlass als "tief bedeutsam" und waren geehrt, den Service auszurichten. Vor dem Besuch der königlichen Familie versammelten sich jedoch auch republikanische Demonstranten mit Flaggen und Bannern, die das Ende der Monarchie forderten, und Graffiti mit der Aufschrift "Not our King" wurde an der Kathedrale übermalt, was auf gemischte öffentliche Meinungen hinweist.
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