Kolumbianisches Militärflugzeug mit Soldaten an Bord abgestürzt
Wichtige Fakten
- • Hercules C-130 der kolumbianischen Luftwaffe stürzte bei Puerto Leguízamo ab.
- • Laut Luftwaffe waren 11 Besatzungsmitglieder und 114 Soldaten an Bord.
- • Mindestens 48 Verletzte konnten bisher lebend gerettet werden.
- • Ursache des Unfalls beim Start ist noch unklar.
- • Präsident Petro kritisiert bürokratische Probleme bei Modernisierung der Flotte.
Flugzeugabsturz in Kolumbien
Ein Militärtransportflugzeug des Typs Hercules C-130 der kolumbianischen Luftwaffe ist im Süden des Landes nahe der Grenze zu Peru abgestürzt. Der Unfall ereignete sich beim Start vom Flughafen Puerto Leguízamo in der Provinz Putumayo. Nach Angaben des Luftwaffenchefs General Carlos Fernando Silva befanden sich 11 Besatzungsmitglieder und 114 Soldaten an Bord der Maschine.
Rettungsarbeiten im Gange
Rettungskräfte sind vor Ort und haben bisher mindestens 48 Verletzte lebend aus dem Wrack geborgen. Die genaue Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt. Verteidigungsminister Pedro Sánchez bezeichnete den Vorfall als "zutiefst traurig für das Land". Lokale Medien zeigen Bilder von Rauchwolken und zivilen Helfern, die Verletzte auf Motorrädern abtransportieren.
Politische Reaktionen
Präsident Gustavo Petro nannte den Absturz einen "schrecklichen Unfall, der nie hätte passieren dürfen". In einem sozialen Medienbeitrag kritisierte er "bürokratische Probleme", die seine Pläne zur Modernisierung der Militärflotte behindert hätten. Er forderte, dass nicht leistungsfähige Verwaltungsbeamte entfernt werden sollten. Die Ursache des Unglücks ist noch ungeklärt.
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