Kolumbien: Militärflugzeugabsturz mit mindestens acht Toten und über 80 Verletzten
Wichtige Fakten
- • Hercules C-130 stürzte bei Puerto Leguízamo nach dem Start ab; 125 Personen an Bord.
- • Mindestens acht Tote und über 80 Verletzte gemeldet; 48 Verletzte wurden lebend gerettet.
- • Ursache des Unfalls wird noch untersucht; Rettungsarbeiten sind im Gange.
- • Präsident Petro kritisiert bürokratische Probleme bei der Modernisierung der Militärflotte.
Flugzeugabsturz in Kolumbien
Ein Militärtransportflugzeug des Typs Hercules C-130 der kolumbianischen Luftwaffe ist im Süden des Landes nahe der Grenze zu Peru abgestürzt. Der Unfall ereignete sich beim Start vom Flughafen Puerto Leguízamo in der Provinz Putumayo, wobei das Flugzeug 125 Personen an Bord hatte, darunter 11 Besatzungsmitglieder und 114 Soldaten.
Rettungsarbeiten und Opferzahlen
Rettungskräfte sind vor Ort und haben bisher mindestens 48 Verletzte lebend aus dem Wrack geborgen. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Jhon Gabriel Molina wurden acht Tote und über 80 Verletzte bestätigt, wobei mindestens 15 der Hospitalisierten in ernstem Zustand sind. Die medizinische Kapazität vor Ort ist überfordert, und der Bürgermeister von Puerto Leguízamo hat um nationale Unterstützung für die Evakuierung gebeten.
Politische Reaktionen und Ursachenermittlung
Präsident Gustavo Petro nannte den Absturz einen "schrecklichen Unfall, der nie hätte passieren dürfen" und kritisierte in sozialen Medien "bürokratische Probleme", die seine Pläne zur Modernisierung der Militärflotte behindert hätten. Verteidigungsminister Pedro Sánchez bezeichnete den Vorfall als "zutiefst traurig für das Land". Die Ursache des Unglücks ist noch ungeklärt und wird untersucht, während auch Präsidentschaftskandidaten Untersuchungen fordern.
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