Kolumbien: Schwerster Anschlag auf Zivilisten seit Jahrzehnten
Wichtige Fakten
Anschlag erschüttert Kolumbien vor Wahlen
Bei einem Bombenanschlag auf der Panamericana in der kolumbianischen Provinz Cauca sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen, 56 wurden verletzt. Die Regierung macht eine Dissidentenfraktion der früheren FARC unter dem geflohenen Anführer Iván Mordisco verantwortlich. Der Anschlag gilt als der schwerste gegen Zivilisten seit Jahrzehnten. Der linksgerichtete Präsident Gustavo Petro nannte die Täter Terroristen und Drogenhändler.
Der Bombenanschlag ereignete sich nur einen Monat vor den Präsidentschaftswahlen, bei denen ein Nachfolger von Petro gewählt wird. Oppositionskandidaten sicherten eine harte Linie gegen Rebellengruppen zu. Alle drei aussichtsreichsten Kandidaten des linken und rechten Lagers haben Todesdrohungen erhalten und stehen unter massivem Polizeischutz.
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