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Inland 12.03.2026, 17:01 Aktualisiert: 12.03.2026, 23:10

Kopf-an-Kopf-Rennen vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz

SPD und CDU liegen in der ARD-Vorwahlumfrage fast gleichauf bei 28% zu 29%.

Wichtige Fakten

  • SPD und CDU liegen in der ARD-Vorwahlumfrage fast gleichauf bei 28% zu 29%.
  • Die AfD könnte mit 19% ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppeln.
  • FDP und Freie Wähler liegen aktuell unter der Mandatsschwelle.
  • Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) ist persönlich beliebter als CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder.
  • Eine Fortführung der aktuellen SPD-Grüne-FDP-Koalition ist nach Umfrage nicht möglich.

Umfrageergebnisse vor der Landtagswahl

Laut einer ARD-Vorwahlumfrage von infratest dimap stehen SPD und CDU vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 fast gleichauf, mit 28% für die SPD und 29% für die CDU. Die AfD könnte mit 19% auf Platz drei landen und ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppeln, während die Grünen bei 8% liegen würden. Die FDP und die Freien Wähler liegen aktuell unter der Mandatsschwale, was den Einzug in den Landtag gefährdet.

Historischer Kontext und Regierungszufriedenheit

Die SPD war in Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren stets stärkste Partei bei Landtagswahlen, konnte in der Vergangenheit oft Umfrage-Rückstände aufholen. In der aktuellen Legislaturperiode hat die SPD von einem Rückstand von zehn Prozentpunkten auf die CDU aufgeholt. Mit der Arbeit der aktuellen SPD-Grüne-FDP-Regierung sind 46% zufrieden, 49% unzufrieden. Eine Fortführung dieser Koalition ist laut Umfrage nicht möglich, da die FDP den Einzug verfehlen würde.

Persönliche Bewertungen und Koalitionsoptionen

Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) wird von 44% mit seiner Arbeit zufrieden bewertet, während CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder nur 23% Zustimmung erhält und vielen Wählern unbekannt ist. Rechnerisch wären Koalitionen aus SPD und CDU oder mit der AfD möglich, doch beide großen Parteien haben eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen. Bei einer Direktwahl des Regierungschefs würde sich eine Mehrheit für Schweitzer aussprechen.

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