Kriegswaffen aus Ukraine auf europäischem Schwarzmarkt?
Wichtige Fakten
- • Bei Razzien in Spanien tauchen moderne Kriegswaffen auf, die möglicherweise aus Ukraine stammen.
- • Europol und Frontex warnten bereits 2022 vor illegalem Waffenhandel aus Kriegsgebiet.
- • Fehlen einer EU-weiten Seriennummerndatenbank erschwert Rückverfolgung, nur Niederlande hat 'Black Box'.
- • Experte kritisiert mangelnden Lerneffekt: Regierungen verschweigen oft Zweckentfremdung ihrer Waffen.
Waffen aus Ukraine auf EU-Schwarzmarkt? Report Mainz deckt erschreckende Spuren auf
Die spanische Polizei findet bei Razzien zunehmend moderne Kriegswaffen, oft mit Munition aus der Ukraine. Dokumente von Europol und Frontex, die Report Mainz vorliegen, belegen, dass bereits 2022 vor dem illegalen Handel gewarnt wurde. Trotz gegenteiliger Beteuerungen bestehe ein großes Problem bei der Rückverfolgung der Waffen. Die EU-Staaten scheitern an mangelnden gemeinsamen Datenbanken; Niederlande ist mit seiner "Black Box" das einzige Land mit einer einfachen Ja-Nein-Auskunft zur Herkunft. Bundespolizei und Kriminalämter räumen ein, oft nur unzureichend identifizieren zu können. Der Tatbestand: Waffen aus den Lieferungen an die Ukraine gelangen in kriminelle Hände – vom Drogenmilieu in Andalusien bis zur gescheiterten Razzia einer Spezialpolizei mit versteckten Seriennasnummern-Abkürzungen seitens (Anlage- sowie 30 sechsarmiger Hinter-Illustrationen), so Experten. Ermittler wünschen jedenfalls eine klare Besserung statt der Mauer des Nichtwissendürfens.
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