Kronbesitz profitiert erneut milliardenschwer von Offshore-Windkraft
Wichtige Fakten
- • 1,2 Mrd. £ Gewinn für Crown Estate im dritten Jahr.
- • Zwei Drittel der Einnahmen aus Offshore-Windindustrie.
- • 875 Mio. £ Option fees für Meeresbodenrechte.
- • 132,1 Mio. £ an den König, 487 Mio. £ ans Finanzministerium.
- • CEO-Gehalt steigt auf 2,33 Mio. £, fast 20 % mehr.
Rekordgewinne durch Offshore-Wind
Der Crown Estate, die Grundstücks- und Immobilienverwaltung von König Charles, hat im dritten Jahr in Folge über 1 Mrd. £ Gewinn erzielt. Für das abgelaufene Geschäftsjahr belief sich der Gewinn auf 1,2 Mrd. £, fast dreimal so viel wie vor drei Jahren. Zwei Drittel dieser Einnahmen stammen aus der Offshore-Windindustrie.
Entwicklung der Windenergie-Einnahmen
Im vergangenen Jahr zahlten Windentwickler 875 Mio. £ an Optionsgebühren, um Gebiete des Meeresbodens zu sichern. Die Einnahmen aus der Windbranche sanken jedoch um 198 Mio. £, da zwei Windparks in die Bauphase übergingen, was niedrigere Gebührensätze ermöglicht. Sobald die Anlagen Strom erzeugen, werden 2 % der Einnahmen aus Energieabgaben an den Crown Estate abgeführt.
Finanzielle Auswirkungen und Ausblick
Der Crown Estate führte 487 Mio. £ an das Finanzministerium ab, davon 132,1 Mio. £ für die Finanzierung der königlichen Pflichten – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. CEO Dan Labbad erhält eine Gehaltserhöhung von fast 20 % auf 2,33 Mio. £. Labbad rechnet mit einer Normalisierung der Gewinne, da mehr Windparks in den Bau übergehen.
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