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International 05.03.2026, 16:45 Aktualisiert: 05.03.2026, 18:07

Kuba kämpft mit schweren Stromausfällen aufgrund von Ölmangel

Ein Rohrbruch im größten Wärmekraftwerk führte zum Stromausfall in mehreren Provinzen.

Wichtige Fakten

  • Ein Rohrbruch im größten Wärmekraftwerk führte zum Stromausfall in mehreren Provinzen.
  • Die USA-Sanktionen blockieren Öllieferungen aus Venezuela und Mexiko an Kuba.
  • Viele Kubaner müssen aufgrund des Brennstoffmangels mit Holz und Kohle kochen.
  • Die Reparaturarbeiten am Kraftwerk könnten bis zu drei Tage dauern.

Stromausfall durch Kraftwerksstörung

In Kuba sind erneut Millionen Menschen von einem Stromausfall betroffen, der durch eine Störung im größten Wärmekraftwerk des Landes östlich von Havanna verursacht wurde. Die Versorgung brach in Provinzen von Pinar del Río bis Camagüey nahezu komplett zusammen, einschließlich der Hauptstadt. Die Reparaturarbeiten könnten bis zu drei Tage dauern, nachdem ein Rohr in einem Kessel geborsten ist.

Hintergrund der Energiekrise

Kuba ist stark von Ölimporten zur Stromerzeugung abhängig, doch die Lieferungen sind aufgrund des US-Handelsembargos und jüngster Sanktionen eingeschränkt. Seit Dezember erhält das Land kein Öl mehr aus Venezuela, und Mexiko stellte seine Lieferungen nach US-Drohungen ein. Die veraltete Infrastruktur verschärft die Situation, mit häufigen Ausfällen und notdürftigen Reparaturen.

Auswirkungen auf die Bevölkerung

Der Mangel an Brennstoffen hat dazu geführt, dass viele Kubaner mit Holz und Kohle kochen müssen. Die Regierung ordnete drastische Maßnahmen zur Treibstoffeinsparung an, während Washington aus humanitären Gründen einige Sanktionen lockerte. Die Krise betrifft auch Verkehr, Lebensmittel- und Medikamentenversorgung.

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