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International 18.02.2026, 07:53 Aktualisiert: 18.02.2026, 23:02

Lawinenunglück in Kalifornien: Acht Tote bestätigt, ein Skifahrer weiter vermisst

Acht Skifahrer wurden tot aufgefunden, einer bleibt vermisst.

Wichtige Fakten

  • Acht Skifahrer wurden tot aufgefunden, einer bleibt vermisst.
  • Sechs Personen konnten lebend gerettet werden, zwei davon verletzt.
  • Die Lawine ereignete sich am Dienstag um 11:30 Uhr Ortszeit.
  • Die Gruppe bestand aus 15 Personen: 11 Gästen und 4 Führern.
  • Über 50 Rettungskräfte sind im Einsatz bei extremen Wetterbedingungen.

Tragisches Lawinenunglück in Kalifornien

Bei einem Lawinenunglück im Skigebiet Castle Peak in Kalifornien wurden acht Skifahrer tot aufgefunden, während ein weiterer weiterhin vermisst bleibt. Sechs Personen konnten von Einsatzkräften gerettet werden, darunter zwei Verletzte, die ins Krankenhaus gebracht wurden. Die Gruppe bestand aus 15 Personen - vier Skiführern und elf Gästen - und befand sich am letzten Tag einer dreitägigen Skitour, als die Lawine am Dienstag um 11:30 Uhr Ortszeit niederging.

Herausfordernde Rettungsarbeiten unter extremen Bedingungen

Mehr als 50 Rettungskräfte sind im Einsatz, müssen jedoch aufgrund anhaltend hoher Lawinengefahr und extremen Wetterbedingungen äußerst vorsichtig vorgehen. Die Leichen der acht Toten können aufgrund der gefährlichen Bedingungen und weiteren 90 Zentimeter Neuschnee noch nicht geborgen werden. Captain Russell Greene vom Rettungsteam beschrieb den Prozess als "langsam und mühsam", da die Einsatzkräfte sich durch das Gelände kämpfen müssen.

Wettereinflüsse und regionale Auswirkungen

Kalifornien wird weiterhin von einem Sturm heimgesucht, der im Süden zu starken Regenfällen und in den nördlichen Bergen zu heftigen Schneefällen führt. Der Nationale Wetterdienst warnt vor bis zu zweieinhalb Metern Schnee in den nächsten 48 Stunden und Windböen von bis zu 90 km/h. Das betroffene Gebiet im Nationalwald Tahoe liegt an der Grenze zu Nevada und zwischen Sacramento und Reno, was die Logistik für die Rettungsmaßnahmen zusätzlich erschwert.

Details zum Unglück und Reaktionen

Die Lawine hatte eine Länge von etwa einem Fußballfeld und wurde auf der Zerstörungspotenzial-Skala mit D2,5 bewertet. Einer der Verstorbenen ist der Ehepartner eines Mitglieds des Rettungsteams, was die emotionale Belastung für die Einsatzkräfte erhöht. Gouverneur Gavin Newsom kündigte an, dass staatliche Behörden die Rettungsbemühungen koordinieren, während lokale Beamte die Öffentlichkeit auffordern, das Gebiet zu meiden, um die Ressourcen auf die Bergung konzentrieren zu können.

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