Lebenslange Haft für SBU-Spion und Gefangenenaustausch: Neue Frontverläufe
Wichtige Fakten
- • Oberst Dmytro Kozyura wegen Spionage für Russland zu lebenslanger Haft verurteilt.
- • Ukraine und Russland tauschten je 160 Kriegsgefangene aus.
- • SBU griff russische Schiffe auf der Krim mit Drohnen an.
- • Russland meldete massiven Drohnenangriff und rief auf Krim Ausnahmezustand aus.
- • Selenskyj kündigte 40-tägige Operation zur Kriegsbeendigung an.
Neues von der Front: Gefangenenaustausch und ukrainische Drohnenoffensive
Russland und die Ukraine haben Hunderte Kriegsgefangene ausgetauscht. Laut Ukraine kehrten 160 Soldaten zurück, während Moskau die Rückkehr von 160 russischen Gefangenen meldete. Vermittler waren die Vereinigten Arabischen Emirate. Es war der 76. Austausch seit Kriegsbeginn.
Ukrainische Angriffe: SBU trifft russische Schiffe auf der Krim
Unterdessen griff der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU russische Marineschiffe und Luftabwehr-Radare im Hafen Kertsch auf der Krim an. Nach SBU-Angaben trafen Drohnen zwei Aufklärungs- und Minenlegeschiffe sowie eine Fähre und lösten ein großes Feuer aus. Moskau meldete die Abwehr von 660 ukrainischen Drohnen über Russland und der Krim – der heftigste Angriff seit Jahresbeginn. Die von Russland eingesetzten Behörden auf der Halbinsel riefen den Ausnahmezustand aus.
Landesverrat: Lebenslange Haft für Ex-SBU-Offizier Kozyura
Parallel wurde in Kiew ein spektakuläres Urteil gefällt: Ein ehemaliger hochrangiger SBU-Offizier, Oberst Dmytro Kozyura, erhielt lebenslange Haft wegen Hochverrats. Er hatte Militärgeheimnisse an Russlands FSB verraten, war bereits 2018 in Wien angeworben worden, hatte aber erst 2024 wieder Kontakt aufgenommen. Vom Gericht in Kiew wurde er schuldig gesprochen, zwischen August 2024 und seiner Festnahme im Februar 2025 Geheiminformationen weitergegeben zu haben. Der SBU hatte seinen Codenamen als „Ratte“ geführt.
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