Lebenslange Haft für Lehrer nach Mord an Pflegebaby
Wichtige Fakten
- • Jamie Varley, 37, zu lebenslanger Haft verurteilt.
- • Partner John McGowan-Fazakerley erhielt 25 Jahre Haft.
- • Das Baby Preston erlitt 40 traumatische Verletzungen.
- • Die Adoptiveltern behandelten das Kind als 'Spielzeug'.
- • Verschiedene Fachkräfte sahen das Kind vor dem Tod.
Lebenslange Haft im Mordfall eines Pflegebabys
Der Lehrer Jamie Varley (37) wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, weil er seinen 13 Monate alten Pflegesohn Preston Davey sexuell missbraucht und ermordet hat. Sein Partner John McGowan-Fazakerley (32) erhielt 25 Jahre Haft wegen sexuellen Missbrauchs, Kindesmisshandlung und unterlassener Hilfeleistung. Das Paar hatte den Jungen, der nach seiner Geburt zunächst bei Pflegeeltern lebte, im Alter von neun Monaten zur Adoption aufgenommen. Laut Anklage wurde Preston in den folgenden vier Monaten routinemäßig misshandelt, sexuell missbraucht und erlitt 40 traumatische Verletzungen.
Am 27. Juli 2023 brachten Varley und McGowan-Fazakerley den leblosen Preston ins Krankenhaus, wo er 50 Minuten lang reanimiert wurde, aber starb. Varley behauptete, das Baby sei in der Badewanne ertrunken, doch die Obduktion ergab als Todesursache eine akute Atemwegsobstruktion, wahrscheinlich durch Ersticken oder das Einführen von Gegenständen in den Mund. Auf Varleys Handy wurden belastende Bilder und Videos gefunden.
Der Fall wirft Fragen auf, ob Behörden das Kind hätten retten können. In seinen letzten Wochen wurde Preston von zahlreichen Fachkräften gesehen, darunter Sozialarbeiter, Ärzte und Krankenschwestern. Trotz dreier Krankenhausbesuche, darunter wegen eines gebrochenen Arms, kehrte das Baby immer wieder zu den Adoptiveltern zurück. Eine unabhängige Überprüfung der zuständigen Behörden wurde eingeleitet.
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