Lebenslange Haft für Lehrer im Mordfall seines Pflegesohns
Wichtige Fakten
- • Jamie Varley erhielt eine lebenslange Haft ohne Bewährung.
- • Partner John McGowan-Fazakerley wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt.
- • Preston erlitt 40 Verletzungen durch sexuellen Missbrauch und Gewalt.
- • Varley behauptete fälschlicherweise, das Baby sei ertrunken.
- • Unabhängige Überprüfung der Behörden wurde angekündigt.
Entscheidung des Gerichts
Der Lehrer Jamie Varley (37) wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, nachdem er seinen 13 Monate alten Pflegesohn Preston Davey sexuell missbraucht und ermordet hatte. Sein Partner John McGowan-Fazakerley (32) erhielt 25 Jahre Haft wegen sexuellen Missbrauchs, Kindesmisshandlung und unterlassener Hilfeleistung. Der Richter bezeichnete die Taten als „Fall äußerster Schwere“ und ordnete eine lebenslange Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung an.
Hintergrund der Tat
Das Paar hatte Preston im April 2023 im Alter von neun Monaten adoptiert. In den folgenden vier Monaten wurde das Baby routinemäßig misshandelt und sexuell missbraucht, wobei es 40 traumatische Verletzungen erlitt. Varley behauptete, das Kind sei in der Badewanne ertrunken, doch die Obduktion ergab, dass der Tod durch eine akute Atemwegsobstruktion verursacht wurde, wahrscheinlich durch Erstickung oder Einführen von Gegenständen in den Mund.
Reaktionen und weitere Schritte
Prestons leibliche Mutter und Großmutter zeigten sich erschüttert und sprachen von unvorstellbarem Schmerz. Die Polizei kritisierte Varley als „seriellen Manipulator und Lügner“, der keine Reue zeige. Eine unabhängige Überprüfung der Kinderschutzbehörden wurde eingeleitet, um zu klären, ob das Kind hätte gerettet werden können. Der Minister für Kinder, Familien und Wohlfahrt, Josh MacAlister, ordnete zusätzliche unabhängige Untersuchungen an.
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