Liberale in Australien erwägen Vorzugsstimmen-Deal mit One Nation
Wichtige Fakten
- • Neuer Liberal-Präsident Tony Abbott unterstützt Vorzugsdeals mit One Nation.
- • Oppositionsführer Angus Taylor zeigt sich offen für Kooperation gegen Labour.
- • Christdemokraten fürchten Verlust von Wählern an One Nation.
- • One Nation liegt in Umfragen vor Labour und den Liberalen.
Liberale und Vorzugsstimmen
Der neue Präsident der australischen Liberal Party, Tony Abbott, spricht sich für Vorzugsabkommen mit der rechtspopulistischen One Nation Partei von Pauline Hanson aus. In einer E-Mail an Parteimitglieder betonte er, dass die Partei nicht mehr nur „ein bisschen weniger geweckt“ als die Labour-Partei sein dürfe. Abbott erklärte, es sei sinnvoll, dass Parteien der rechten Seite sich gegenseitig Vorzugsstimmen geben, ähnlich dem Vorgehen von Labour und Grünen.
Offenheit von Angus Taylor
Auch Oppositionsführer Angus Taylor bestätigte, er sei bereit, mit One Nation zusammenzuarbeiten, um die aktuelle Labour-Regierung zu besiegen. Diese Taktik sorgt jedoch für Unbehagen bei gemäßigten Liberalen, die schon lange eine härtere Haltung gegenüber One Nation propagieren.
Umfragen und Wahlkampf
Ein aktueller Newspoll sieht One Nation erstmals vor Labour, und auch die Liberalen bleiben hinter Hanson. Austrittsminister Don Farrell (Labour) hält dies für ein vorübergehendes Phänomen. Tony Abbott stimmte sich hingegen auf eine Veranstaltungsreihe in den Wahlkreisen ein, um die Basis zu mobilisieren.
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