Linke präsentiert Programm für ‚zukunftsfestes Sachsen-Anhalt' mit bundesweiter Signalwirkung
Wichtige Fakten
- • Die Linke präsentiert ‚Auftaktprogramm' in Berlin (24.08.2026).
- • Landtagswahl Sachsen-Anhalt am 06.09.2026, Umfrage: Linke bei 13%.
- • Kernforderungen: 750 Schulsozialstellen, kostenloses Kita-Essen, Vermögenssteuer.
- • Spitzenkandidatin Eva von Angern kämpft gegen AfD-Zuwachs.
- • Bundesweite Bedeutung: Test für neue Parteiführung Schwerdter/Pantisano.
Ausgangslage und Ziele
Die Linke in Sachsen-Anhalt präsentiert ihr „Auftaktprogramm für ein zukunftsfestes Sachsen-Anhalt“. Die Partei will mit Forderungen wie 750 zusätzlichen Stellen in der Schulsozialarbeit und einem kostenlosen Mittagessen in Kitas punkten. Spitzenkandidatin Eva von Angern führt einen engagierten Wahlkampf, unterstützt durch prominente Bundesparteimitglieder wie Gregor Gysi und Heidi Reichinnek.
Umfragen und Herausforderungen
Trotz eines zweistelligen Ergebnisses in der Vergangenheit liegt die Linke aktuell bei 13 Prozent in Umfragen. Die Regierungsparteien CDU, SPD und FDP verlieren an Zustimmung, jedoch profitiert die Linke wenig davon – die AfD ist Hauptprofiteur. Die Partei setzt sich das klare Ziel, eine AfD-geführte Landesregierung zu verhindern, was angesichts der politischen Konstellationen schwierig erscheint.
Programm und Konfliktpunkte
Neben sozialen Themen will die Linke wirtschaftspolitische Akzente setzen, etwa durch einen „Zukunftsfonds“, bei dem das Land Unternehmensanteile erhält. Vermögenssteuer-Forderungen stoßen jedoch auf harten Widerstand der CDU. Punktuelle Konflikte innerhalb der Bundespartei, etwa durch eine als „Querschläger“ gewertete Aussage des Parteichefs Pantisano, überschatten den Auftritt.
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