Mann wegen versuchten terroristischen Angriffs auf israelische Botschaft in London verurteilt
Wichtige Fakten
- • Abdullah Albadri wurde wegen Terrorvorbereitung und Messerbesitz verurteilt.
- • Er versuchte, mit zwei Messern die israelische Botschaft zu stürmen.
- • Motiv war der israelische Krieg in Gaza.
- • Albadri war erst 16 Tage zuvor illegal aus Frankreich eingereist.
- • Er schrieb seiner Mutter vor der Tat vom ‚Weg des Martyriums‘.
Schuldig: Terroranschlag auf israelische Botschaft
Ein Geschworenengericht in London hat Abdullah Albadri (34) für schuldig befunden, einen terroristischen Messerangriff auf die israelische Botschaft vorbereitet zu haben. Albadri war am 28. April 2025 festgenommen worden, als er versuchte, den mit dicken Stahlgittern gesicherten Zaun zu überwinden. Bei sich trug er zwei Messer mit 10 cm Klingenlänge. Der Aufenthalt in Großbritannien war erst 16 Tage zuvor gestartet, als er mit einem Schlauchboot den Ärmelkanal überquerte.
Gaza-Krieg als Motiv? Justiz findet klare Hinweise
Die Anklage hatte dargelegt, dass Albadri aus Hass auf Israel und aus Sympathie mit den Palästinensern handelte. Nach seiner Festnahme rief er: "Ich will den Krieg stoppen." Bei Durchsuchungen seiner Handy-Daten fanden die Ermittler zahlreiche Verbindungen zum Nahostkonflikt; so verwies die Verteidigung auf angebliche psychische Probleme und die schwierige Lage von Flüchtlingen im UK – erfolglos. Frau Pattison, die Staatsanwältin, verwies auf die geständigen Textnachrichten an seine Mutter: Dieser bat Albadri um Stolz für seinen "Weg des Martyriums".
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