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International 29.03.2026, 01:25 Aktualisiert: 29.03.2026, 06:01

Massive Proteste gegen Trump-Politik in den USA

Proteste fanden in allen 50 US-Bundesstaaten statt, auch in kleinen Städten.

Wichtige Fakten

  • Proteste fanden in allen 50 US-Bundesstaaten statt, auch in kleinen Städten.
  • Hauptkritikpunkte waren Iran-Krieg, Einwanderungspolitik und steigende Lebenshaltungskosten.
  • Prominente wie Bruce Springsteen und Bernie Sanders traten bei Kundgebungen auf.
  • Das Weiße Haus bezeichnete die Proteste als 'Trump Derangement Therapy Sessions'.
  • In Los Angeles und Dallas kam es zu vereinzelten Festnahmen und Auseinandersetzungen.

Landesweite Demonstrationen

Am sogenannten "No Kings"-Aktionstag sind in den USA landesweit Menschen gegen die Politik von Präsident Donald Trump auf die Straße gegangen. Nach Angaben der Tagesschau und BBC fanden Proteste in allen 50 Bundesstaaten statt, sowohl in Metropolen wie New York, Washington D.C. und Los Angeles als auch in Hunderten kleineren Städten. Die Organisatoren richteten sich gegen Trumps Alleingänge, den Iran-Krieg, die Einwanderungspolitik und steigende Lebenshaltungskosten.

Prominente Unterstützung und Zwischenfälle

Bei einer der größten Kundgebungen in St. Paul, Minnesota, trat Rocklegende Bruce Springsteen mit einem Protest-Song über die US-Einwanderungsbehörde ICE auf, nachdem dort im Januar zwei Amerikaner getötet worden waren. Auch Senator Bernie Sanders sprach und warnte vor Autoritarismus. Während die meisten Proteste friedlich verliefen, gab es in Los Angeles und Dallas vereinzelte Festnahmen nach Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten und Polizei.

Politische Reaktionen und Stimmung

Das Weiße Haus spielte die Bedeutung der Proteste herunter und bezeichnete sie als "Trump Derangement Therapy Sessions". Laut einer IPSOS-Umfrage sind nur noch 36 Prozent der Amerikaner mit Trumps Arbeit zufrieden. Die Demokraten hoffen, bei den Zwischenwahlen im Herbst die Mehrheit im Kongress zu erlangen, während Kritiker vor verfassungswidrigen Maßnahmen der Regierung warnen.

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