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International 20.03.2026, 12:18 Aktualisiert: 20.03.2026, 18:06

Meningitis-Ausbruch in Kent: Fallzahlen steigen, Impfprogramm wird ausgeweitet

Zwei junge Menschen starben an Meningitis in Kent.

Wichtige Fakten

  • Zwei junge Menschen starben an Meningitis in Kent.
  • Über 29 bestätigte Fälle und Verdachtsfälle wurden gemeldet.
  • Der Ausbruch wird mit dem Nachtclub 'Club Chemistry' in Canterbury in Verbindung gebracht.
  • Antibiotika und Meningitis-B-Impfungen werden präventiv angeboten.
  • Die Behörden betonen, das allgemeine Risiko für die Bevölkerung sei gering.

Ausbruchsgeschehen und Todesfälle

Ein außergewöhnlicher Ausbruch von Meningitis in Südostengland breitet sich aus, mit zwei Todesfällen – einer 18-jährigen Schülerin und einem Studierenden der University of Kent. Die britischen Behörden melden steigende Fallzahlen, darunter 13 bestätigte Meningokokken-B-Infektionen und insgesamt 18 Fälle plus 11 Verdachtsfälle laut UKHSA, wobei andere Quellen von 29 bestätigten oder verdächtigen Fällen berichten. Der Ausbruch wird auf den Nachtclub 'Club Chemistry' in Canterbury zurückgeführt, und Gesundheitsminister Wes Streeting bestätigt, dass alle Infektionsfälle damit verbunden sind.

Maßnahmen und Impfprogramme

Als Reaktion bieten die Behörden präventiv Antibiotika und Meningitis-B-Impfungen für Tausende an, darunter Studenten der University of Kent, Schüler in der Region und nun auch Studierende der Canterbury Christ Church University. Premierminister Keir Starmer rief Besucher des Clubs zur Behandlung auf, während die UKHSA das Impfprogramm ausweitet, um langfristigen Schutz zu bieten. Gesundheitsminister Wes Streeting betont, das allgemeine Risiko sei gering, und fordert alle auf, die ab dem 5. März im Club waren, sich impfen zu lassen.

Übertragung und Symptome

Meningokokken B werden durch Tröpfcheninfektion übertragen und können schwere Hirnhautentzündungen und Sepsis verursachen. Symptome ähneln oft einer Grippe, mit Fieber und Kopfschmerzen. Bei Verdacht empfiehlt die WHO sofortige Antibiotikatherapie. Studenten werden aufgefordert, frühzeitig medizinische Hilfe zu suchen, da Warnzeichen leicht mit Erkältungen verwechselt werden können, und Gesundheitsbeamte warnen davor, auf alle Symptome zu warten.

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