Mexiko fordert von den USA stärkere Kontrolle des Waffenschmuggels
Wichtige Fakten
- • 75% der von Kartellen genutzten Waffen stammen aus den USA.
- • Mexiko verklagte 2021 US-Waffenhersteller, das Verfahren scheiterte.
- • Trump bezeichnete Mexiko als "Epizentrum der Kartellgewalt".
- • Trump machte sexistische Äußerungen über Präsidentin Sheinbaum.
- • Trump drohte wiederholt mit Militäreinsätzen in Mexiko.
Mexiko fordert US-Maßnahmen gegen Waffenschmuggel
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hat auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump reagiert, der Mexiko als "Epizentrum der Kartellgewalt" bezeichnete. Sie forderte die US-Regierung auf, den Schmuggel illegaler Waffen von den USA nach Mexiko zu unterbinden, da nach ihren Angaben 75% der von Kartellen verwendeten Waffen aus den USA stammen. Mexiko hatte bereits 2021 US-Waffenhersteller verklagt, doch der Oberste Gerichtshof der USA wies die Klage ab.
Trumps umstrittene Aussagen auf Kartellgipfel
Bei einem Gipfel mit lateinamerikanischen Führern in Miami bezeichnete Trump die mexikanischen Kartelle als Hauptverantwortliche für Gewalt in der Region und drohte erneut mit möglichen Militäreinsätzen in Mexiko. Zudem machte er sexistische Kommentare über Präsidentin Sheinbaum, indem er sie als "schöne Frau" mit "schöner Stimme" beschrieb und behauptete, sie habe seine Angebote zur Bekämpfung der Kartelle abgelehnt. Sheinbaum wies diese Darstellung zurück und betonte, Mexiko lehne ausländische Militärinterventionen ab.
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