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Wirtschaft 07.02.2026, 08:01 Aktualisiert: 07.02.2026, 23:02

Deutsche Wirtschaft durch Dauerkrisen stark belastet: Ein Rückblick

Die wirtschaftlichen Verluste Deutschlands seit 2020 belaufen sich laut IW auf fast eine Billion Euro.

Wichtige Fakten

  • Die wirtschaftlichen Verluste Deutschlands seit 2020 belaufen sich laut IW auf fast eine Billion Euro.
  • Der Wertschöpfungsverlust je Erwerbstätigen beträgt deutlich mehr als 20.000 Euro.
  • 25% der Verluste entfallen auf Zollkonflikte mit der Trump-Regierung.
  • Die ökonomischen Kosten der Stagnationsperiode 2001-2004 betrugen rund 360 Milliarden Euro.
  • Die Finanzmarktkrise 2008/2009 führte zu Wertschöpfungsausfällen von rund 525 Milliarden Euro.
Seit 2020 reiht sich eine Krise an die nächste – von der Corona-Pandemie über den Ukraine-Krieg bis hin zu Zollstreitigkeiten. Diese Krisen belasten die deutsche Wirtschaft erheblich. Die ökonomischen Verluste werden vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) inzwischen auf fast eine Billion Euro geschätzt. Ein preisbereinigter Ausfall des Bruttoinlandsprodukts von 940 Milliarden Euro über sechs Jahre zeigt die Schwere dieser Krise. Der Verlust an Wertschöpfung je Erwerbstätigen beträgt mehr als 20.000 Euro. Ein Viertel dieser Verluste ist auf die Zollkonflikte mit der Trump-Regierung zurückzuführen. Diese Verluste stellen frühere Krisen, wie die der Jahre 2001-2004 und der Finanzmarktkrise 2008/2009, in den Schatten. Laut IW-Forscher Michael Grömling übertreffen die wirtschaftlichen Belastungen dieser Dekade das Niveau früherer Krisen.

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