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Studie Bestätigt: Der Mittagsschlaf Optimiert das Gehirn
Eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Genf zeigt, dass ein Mittagsschlaf das Gehirn fast genauso wie der Nachtschlaf regeneriert.
Wichtige Fakten
- • Eine aktuelle Studie des Universitätsklinikums Genf zeigt, dass ein Mittagsschlaf das Gehirn fast genauso wie der Nachtschlaf regeneriert.
- • Der Mittagsschlaf führt zu einer Reduktion der synaptischen Gesamtstärke, was das Gehirn aufnahmefähiger macht.
- • Die Studie bekräftigt die Hypothese der synaptischen Homöostase von Giulio Tononi aus dem Jahr 2003.
- • Positive Effekte des Mittagsschlafs beinhalten die Förderung kreativen Denkens und Problemlösungen.
- • Ein kurzer Mittagsschlaf, optimal unter 30 Minuten, wird empfohlen, um den Nachtschlaf nicht zu stören.
Eine neue Studie von Christoph Nissen und seinem Team am Universitätsklinikum Genf, veröffentlicht im Fachmagazin NeuroImage, belegt die bedeutenden Vorteile eines kurzen Mittagsschlafs für das menschliche Gehirn. Die Forscher konnten nachweisen, dass ein Mittagsschlaf das Gehirn „aufräumt“ und damit die Aufnahmefähigkeit für neue Informationen steigert. Die Untersuchungen umfassten 20 junge Erwachsene, die an zwei Nachmittagen entweder ein Nickerchen hielten oder wach blieben. Die Ergebnisse zeigten, dass der Mittagsschlaf, ähnlich wie der Nachtschlaf, die synaptische Gesamtstärke im Gehirn reduziert und somit Platz für neue Informationen schafft. Diese Entdeckungen bestätigen die Hypothese der synaptischen Homöostase, die seit 2003 besteht. Forscher empfehlen, den Schlaf auf unter 30 Minuten zu begrenzen, um nicht in die Tiefschlafphase zu geraten, was die Erholung beeinträchtigen könnte.
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