Modi verspricht Schnellgerichte nach Protesten gegen Prüfungsleaks in Indien
Wichtige Fakten
- • Modi kündigte Schnellgerichte für Beamte an, die Prüfungsfragen durchsickern lassen.
- • Cockroach Janta Party lehnt das Angebot ab, betont null Verurteilungen bisher.
- • Proteste in Delhi mit 50.000 Teilnehmern, die Regierung verweigert Rücktritt des Bildungsministers.
- • Opposition wirft Modi Schwäche vor und fordert Entschuldigung.
- • Premierminister verlor parlamentarische Mehrheit, hohe Arbeitslosigkeit belastet seine Regierung.
Nach massiven Protesten gegen durchgesickerte Prüfungsfragen in Indien hat Premierminister Narendra Modi Schnellgerichte zur Bestrafung verantwortlicher Beamter angekündigt. In seiner ersten öffentlichen Stellungnahme zu der Bewegung, die als 'Cockroach Janta Party' (CJP) bekannt wurde, betonte Modi: 'Diejenigen, die versuchen, die Zukunft unserer Jugend zu schädigen, werden nicht verschont bleiben.' Die CJP lehnte das Angebot jedoch als unwirksam ab, da es bisher keine Verurteilungen gegeben habe. Kernforderung bleibt der Rücktritt von Bildungsminister Dharmendra Pradhan. Schätzungsweise 50.000 Menschen protestierten am Montag in Delhi. Die Polizei setzte Tränengas und Schlagstöcke ein. Die Opposition, vertreten durch Rahul Gandhi, kritisierte die Regierung scharf und forderte zusätzlich eine Entschuldigung Modis. Die Gesundheitsminister JP Nadda warf Gandhi vor, die Proteste für politische Zwecke zu missbrauchen. Experten sehen die Proteste als ernsthafte Herausforderung für Modis Regierung, die mit hoher Arbeitslosigkeit und einer geschwächten parlamentarischen Basis kämpft.
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