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International 12.03.2026, 11:21 Aktualisiert: 12.03.2026, 15:21

US-Senatsdemokraten fordern Aufklärung zu mutmaßlichem US-Angriff auf iranische Mädchenschule

Explosion an Mädchenschule in Minab am 28. Februar mit etwa 170 Toten, meist Kinder.

Wichtige Fakten

  • Explosion an Mädchenschule in Minab am 28. Februar mit etwa 170 Toten, meist Kinder.
  • US-Medienberichte deuten auf veraltete Zieldaten des US-Militärs als wahrscheinliche Ursache hin.
  • Senatsdemokraten fordern in Brief an Verteidigungsminister Hegseth detaillierte Aufklärung zum Vorfall.
  • Hacker-Gruppe Handala verübt Cyberangriff auf US-Medizinfirma Stryker als Vergeltung für Schulangriff.
  • Historische Stätten in Iran wie Golestan-Palast durch US-israelische Angriffe beschädigt.

Zusammenfassung

Am 28. Februar 2026, dem ersten Tag der gemeinsamen US-israelischen Militäroperation gegen Iran, kam es zu einer Explosion auf dem Gelände der Shajarah-Tayyebeh-Mädchenschule in Minab, Provinz Hormusgan. Laut iranischen Medien starben etwa 170 Menschen, überwiegend Kinder, da der Angriff an einem Samstagmorgen zu Beginn der iranischen Schulwoche stattfand. Die Schule lag direkt neben einem Komplex der iranischen Revolutionsgarden, war aber durch Mauern abgegrenzt und mit farbigen Wandbildern als zivile Einrichtung gekennzeichnet.

Untersuchungen und Reaktionen

Medienrecherchen von AP, Reuters und der New York Times deuten darauf hin, dass der mutmaßliche Angriff auf veraltete Geheimdienstdaten des US-Militärs zurückzuführen sein könnte, die bei der Zielplanung verwendet wurden. Vorläufige Untersuchungsergebnisse des US-Militärs sprechen von einem "menschlichen Fehler in Kriegszeiten". Die USA, Iran und Israel wiesen zunächst die Verantwortung zurück, während US-Präsident Trump Iran beschuldigte. Inzwischen hat die US-Regierung eine Untersuchung eingeleitet, und sowohl Trump als auch Verteidigungsminister Pete Hegseth halten sich mit Stellungnahmen zurück.

Politische Entwicklungen

Fast alle Demokraten im US-Senat haben einen Brief an Verteidigungsminister Hegseth geschrieben, in dem sie detaillierte Antworten zum Angriff auf die Schule fordern. Der Brief fragt, ob die USA den Angriff durchgeführt haben und ob veraltete Zielanalysen dazu führten. Kein Republikaner unterzeichnete den Brief, was zeigt, wie der Krieg US-Gesetzgeber entlang parteipolitischer Linien spaltet. Senator Gary Peters, Mitglied des Streitkräfteausschusses, nannte den Vorfall eine "horrorvolle Tragödie" und forderte schnelle Aufklärung.

Weitere Folgen

Als Vergeltung für den Schulangriff hat die Iran-verbundene Hacker-Gruppe Handala einen Cyberangriff auf das US-Medizinunternehmen Stryker Corporation verübt, der zu globalen Störungen führte. Gleichzeitig wurden historische Stätten in Iran, darunter der Golestan-Palast in Teheran und Gebäude in Isfahan, durch US-israelische Bombardements beschädigt, obwohl UNESCO die Koordinaten dieser Weltkulturerbestätten übermittelt hatte. Der Gouverneur von Isfahan beschuldigte die USA und Israel einer "Kriegserklärung an eine Zivilisation".

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