Mutter fordert Handyverbot für unter 16-Jährige in Großbritannien
Wichtige Fakten
- • Ellen Roome fordert Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige.
- • Konsultation zu möglichem Verbot endet diese Woche.
- • Wes Streeting vergleicht soziale Medien mit Tabak.
- • Australien hat bereits Verbot für unter 16-Jährige erlassen.
- • Maßnahmen umfassen Altersgrenzen und Algorithmus-Beschränkungen.
Hintergrund der Forderung
Ellen Roome, deren 14-jähriger Sohn Jools Sweeney vermutlich bei einer TikTok-Challenge ums Leben kam, fordert die britische Regierung auf, ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige durchzusetzen. Sie warf Downing Street vor, zu zögerlich zu handeln und das Problem „auf die lange Bank zu schieben“. Am Dienstag trifft Roome Premierminister Keir Starmer, während die Konsultation zu einem möglichen Verbot ausläuft.
Reaktionen aus der Politik
Anna Turley, Vorsitzende der Labour-Partei, versprach, den Moment zu nutzen, betonte aber die Notwendigkeit der Konsultation. Der frühere Gesundheitsminister Wes Streeting verglich soziale Medien mit Tabak und kritisierte die Tech-Konzerne für süchtig machende Produkte und Geschäftsmodelle, die auf Kinder abzielen. Er forderte ein konsequenteres Vorgehen und verwies auf die australischen Erfahrungen.
Mögliche Maßnahmen
Neben einem vollständigen Verbot könnten Altersgrenzen für bestimmte Funktionen wie Live-Streaming oder unendliches Scrollen eingeführt werden. Auch personalisierte Algorithmen und Bildschirmzeiten stehen zur Debatte. Die Regierung will mit der Gesetzgebung sicherstellen, dass der Jugendschutz mit der technologischen Entwicklung Schritt hält.
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