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International 15.02.2026, 20:17 Aktualisiert: 15.02.2026, 23:05

Nach Brandkatastrophe in Crans-Montana: Eine Familie kämpft sich zurück ins Leben

Bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana starben 41 Menschen.

Wichtige Fakten

  • Bei der Brandkatastrophe in Crans-Montana starben 41 Menschen.
  • Über 100 Menschen erlitten meist schwere Brandverletzungen.
  • Der Brand wurde vermutlich durch Tischfeuerwerk ausgelöst.
  • Die Familie einer deutsch-französischen Mutter ist betroffen.
  • Valentin, 16, erlitt 40 Prozent Hautverbrennungen.

Überblick zur Brandkatastrophe

Bei einem Brand in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana in der Schweiz in der Neujahrsnacht 2026 starben 41 Menschen, und über 100 weitere erlitten meist schwere Brandverletzungen. Die Behörden gehen davon aus, dass Tischfeuerwerk, das durch den Raum getragen wurde, den Brand auslöste, wobei Sprühfontänen auf Champagnerflaschen zu nah an der Decke gehalten wurden und leicht brennbarer Akustikschaum Feuer fing.

Schicksal einer betroffenen Familie

Unter den Verletzten sind die Söhne einer deutsch-französischen Familie: Der 19-jährige Ferdinand, der in München studiert, und sein 16-jähriger Bruder Valentin aus der Nähe von Paris. Ferdinand rettete trotz eigener psychischer Belastung einen Bewusstlosen aus den Flammen und half der Feuerwehr. Valentin erlitt 40 Prozent Hautverbrennungen, lag 23 Tage im künstlichen Schlaf und durchlief mehrere Operationen und Hauttransplantationen, kämpft sich aber nun zurück ins Leben.

Unterstützung und Genesung

Die Familie wird von großer Anteilnahme getragen, darunter Gottesdienste und Gedenkveranstaltungen, was ihnen Kraft gibt. Valentin wird in einer Spezialklinik in Lyon behandelt und soll bald eine Reha beginnen, während die Familie bei Freunden untergekommen ist und täglich das Krankenhaus besucht.

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